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1. Von der unbewussten zur bewussten Entwicklung 2. Durch Meditation zu unserem HÖHEREN SELBST 3. Ursprung, Geist und menschliche Entwicklung 4. Mediationspraxis – Meditationsanleitung
1. Von der unbewussten zur bewussten Entwicklung Gemäß der Seele-Körper-Einheit Mensch gibt es grundsätzlich zwei Ansatzpunkte, unsere gesundheitlichen und seelischen Störungen, unser Ungeordnet-Sein, unsere Dis-Harmonie, zu beheben:
Der Heil(-ung-)suchende ist dabei passiv erwartend und empfänglich.
Dem Suchenden wird dabei gelehrt, ein richtiges Verständnis seiner Selbst zu gewinnen, um jene Zustände zu beseitigen, die die äußeren Wirkungen hervorrufen. Er wird also darin geschult, sich aktiv zu verhalten und Verantwortung für sein leib-seelisches Gleichgewicht bzw. Ungleichgewicht zu übernehmen. Das bedeutet auch, dass seine ausschließliche Extroversion (nach außen gerichtet sein) ergänzt werden muss durch Introversion (nach innen gerichtet sein). Er kommt also allmählich durch eigene Erfahrung zu einer Erkenntnis dessen, was er selbst im besonderen sowie
der Mensch im allgemeinen ist
Die Förderung unserer geistigen Natur Die Förderung unserer seelischen Natur Die Förderung unserer aktiven oder körperlich handelnden Natur.
2. Durch Meditation zu unserem HÖHEREN SELBST Aus dem Osten ist uns eine besonders gut durchdachte und durchstrukturierte Methode der
Selbsterziehung oder Selbstschulung bekannt, nämlich der Yoga und die Meditation. 1. Karma-Yoga, der Yoga des Wirkens bzw. des wirksamen Tätig-Seins. Er ist der älteste Yoga und bezieht sich auf unsere physische Natur; er will den Menschen die Herrschaft
über seine Organe und seinen ganzen mechanischen Apparat geben (in der Unterart des Hatha-Yoga), um ihn durch wirksames Tätig-Sein für selbstlose Werke oder den Dienst einzusetzen. 2. Bhakti-Yoga, der Yoga des Herzens oder der Liebe. Er lehrt den Menschen durch glühende Hingabe all seiner Gefühle, das Ziel der Vereinigung mit seiner göttlichen SEELE zu erreichen. 3. Raja-Yoga [Radscha], der Weg der willentlichen Gedankenbeherrschung - der Yoga des Denkens oder Willens. Er war der erste, der vor mehr als 2ooo Jahren diese Lehrsätze in rund 2oo Aphorismen (Kernsprüche)
schriftlich niedergelegt hat. Vorher sollen diese Yoga-Sutras (Lehr- oder Leitsätze) nur aus dem Gedächtnis durch mündliche Überlieferung an wenig Auserwählte weitergegeben worden sein. Das ist das, was Meditation (lat.: meditatio = Innenschau) eigentlich will: Das, was wir zuvor als unsere seelische Natur bezeichnet haben, scheint nicht identisch zu sein mit dem,
was in der östlichen Weisheitslehre mit "SEELE" oder "SELBST' bezeichnet wird.
Die höhere, geistige Dreiheit - gekennzeichnet durch die Eigenschaften des geistigen Willens, der Intuition und des abstrakten Denkvermögens – spiegelt sich wieder bzw. äußert sich in der niederen Dreiheit des konkreten Denkvermögens, der emotionellen Natur und des physischen Körpers. Aus dieser Darstellung können wir ersehen, dass das, was die westliche Psychologie unter "Psyche" oder "Seele" versteht, nicht identisch ist mit dem Begriff "SEELE", wie ihn die transpersonale oder esoterische Psychologie und die östliche Yoga-Lehre gebraucht. Wenn in der westlichen Psychologie von "Seele" die Rede ist, dann ist damit unsere "niedere" Seele oder Tierseele (die "Empfindungsseele") gemeint, also in erster Linie unsere Fühl-, Wunsch- und Triebnatur, eventuell noch erhöht mit unserer Denknatur (der "Verstandesseele"). Zu diesen zwei Seelengliedern des westlichen Seelenbegriffs ("Empfindungsseele" und "Verstandesseele") kommt aber ein noch höheres Seelenglied hinzu, das wir als Bewusstseinsseele, als unseren Bewusst-SEINS-Kern, als Seele der SEELE, als die eigentliche INDIVIDUALITÄT oder ICH-HEIT ansehen können. Die östliche Weisheitslehre und die esoterische oder transpersonale Psychologie benennt diesen Aspekt als "SELBST", "HÖHERES SELBST", als "SEELE", "EGO", als den "DENKER" oder als "SONNENENGEL" (nach Aurobindo: “PSYCHISCHES WESEN”).
Ein wesentlich differenzierteres Schaubild über die verschiedenen Wesensglieder des (geistigen) Menschen als das meines vereinfachten Doppelwesen-Schaubildes findet man in der Literatur von Alice A. Bailey:
3. Ursprung, Geist und menschliche Entwicklung Um das Ziel der SELBST-Verwirklichung zu erreichen, müssen wir natürlich bestimmte Faktoren beachten: Als erstes soll und kann dieser Prozess keine totale Verinnerlichung im Sinne von Weltflucht oder
Lebensverneinung sein. Bewusstseinsentwicklung ist ja nur mittels Erfahrung möglich und das HÖHERE SELBST hat sich ja gerade deswegen in dem niederen Selbst verkörpert, um eben überhaupt auf dieser
niedersten Stufe des SEINS Erfahrungen sammeln zu können. Auch ist bei der SELBST-Verwirklichung durch Meditation kein Asketentum, keine "Abtötung" und keine Ich-Auflösung erforderlich, wie man
immer wieder fälschlicherweise hört. Unsere ICH-HEIT oder unsere INDIVIDUALITÄT, unser SELBST ist ja gerade das höchste Gut, welches wir (bzw. die Schöpfung) erst zu verwirklichen suchen. Nur krankhaftes
Ich-Sein-Wollen, "ungesunder Egoismus" also, ist für eine gesunde Entfaltung unserer ICH-HEIT hinderlich, weil er das harmonische Gleichgewicht zum zweiten Grundprinzip des Seins – dem Vereinheit
lichungssprinzip bzw. Liebesprinzip – stört. Bei einer Wiederverkörperung kann auf dieses Erfahrungsgut instinktiv zurückgegriffen werden, so dass ein kontinuierlicher Entwicklungsfluss gewährleistet ist, auch wenn wir uns in den Anfangsstufen unserer Seelenentwicklung wegen mangelnder "Durchlichtung" unserer "niederen" Ausdruckskörper nicht daran erinnern können.
Um die individuelle SEINS-Entwicklung in den Zusammenhang der gesamtem SEINS-Entwicklung zu stellen, sei ein wenig ausgeholt: Aufgrund unserer heutigen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse in der Elementarteilchen-Physik – nämlich, dass sich die letzten Bestandteile des Universums, wie Materie und Energie, Teilchen und Welle, alle als verschiedene Aspekte ein und derselben Sache offenbaren - kann davon ausgegangen werden, dass diese ein und dieselbe Sache, die fundamentale Einheit des Daseins überhaupt ist. Diese fundamentale Einheit des Daseins soll hier als das Bedingungslose oder das Absolute, als der Urgrund angesehen werden; als die letzte Ursache – quasi als die ursachenlose Ursache des ganzen SEINS und nicht weiter hinterfragbar. Die Zurückführung des gesamten SEINs und DA-SEINs auf ein Absolutes oder einen schöpferischen Urgrund können wir in den alten Philosophien und Weisheitslehren des Ostens, übereinstimmend mit den Lehren des Westens, sei es im Christentum, in der Philosophie allgemein oder auch – in Ansätzen – in der heutigen Naturwissenschaft, die Anerkennung einer letzten Realität (mit ihren beiden Polaritäten) finden. Mag es von den Chinesen "Tao" (Dau), von den Indern "Brahman", von den Christen "Gott" oder "Vater", von der westlichen Philosophie "Reines Sein" genannt werden, oder von der Naturwissenschaft "Natur" – es bezeichnet ein und dieselbe Sache.
Symbolhaft bzw. gleichnishaft mal dargestellt als Kreis:
Um die vielfältige beeigenschaftete Daseinswelt existent werden zu lassen, dessen höchste (?) Manifestation ein zukunftsorientiertes, also zielgerichtetes, intelligentes Teil-Dasein – "Mensch" genannt – ist, kann dieser Urgrund nicht ein völliges Nichts sein, sondern muss, erstens einmal, höchstes Wirkungsvermögen bzw. Energie an sich sein. Wenn aber Wirkungsvermögen nicht nur Vermögen bleiben soll, sondern wenn etwas bewirkt, bewegt
oder verändert werden soll, muss noch etwas dazukommen: es muss mindestens zwei Eigenschaften, Qualitäten oder Aspekte geben: erstens also den Aspekt des Vermögens, der Mächtigkeit, des In
-Bewegung-Setzen-Könnens (des Bewegenden) oder des Impuls-Geben-Könnenden und zweitens den Aspekt der Exekutiv-Gewalt, der Schaffens- oder Gestaltungskraft - also den Aspekt des Bewegten,
bzw. des Impulsaufnehmenden oder des Empfangenden.
Der impulsaufnehmende Aspekt im Menschen - der Aspekt also, der den Impuls in sich aufnimmt, aber dann zum Ausdruck bringt bzw. weiter ausgestaltet, also nach außen dynamisch ist und in das Dasein hineinwirkt - äußert sich nicht einfach als Aktivität schlechthin, sondern als intelligente Aktivität – oder, in seiner höheren Stufe, als aktive, schöpferische Intelligenz, und der Gegenaspekt - der Aspekt des Bewegenden, von dem also der Impuls ausgeht, der in sich aber statisch, unbeweglich oder “seiend” ist, drückt sich nicht einfach als "IST-HEIT" oder SEIN schlechthin aus, sondern als zukunftsorientiertes Daseins-Bewältigungsvermögen oder als schöpferischer Wille bzw. als Macht oder Geist. Vom physischen Standpunkt aus wird der Aspekt des Bewegenden (aber in sich Ruhenden) als das Schöpferprinzip betrachtet – in der christlichen Terminologie als das Vaterprinzip bekannt - in der Natur bekundet als das männliche Prinzip. Der Aspekt des Bewegten als Gegenpol wird von diesem Standort aus als aufnehmendes Prinzip betrachtet – in christlicher Terminologie als "Heiliger Geist" bekannt. "Heiliger Geist" deswegen, weil sich dieser Aspekt, wie schon erwähnt, im Dasein als intelligente Aktivität bzw. aktive, schöpferische Intelligenz äußert. In indischer Terminologie wird dieser Kraft-Aspekt als Mutteraspekt (als "Shakti", bzw. als “Maha-Shakti”) bezeichnet - in der Natur bekundet als das weibliche Prinzip. Oft steht auch einfach der Begriff "Materie" für diesen Aspekt. Der Grund für diese letzten drei Bezeichnungen ist darin zu suchen, dass diesem Aspekt die dominante Stellung in den materiellen Daseinsäußerungen zukommt: Die Kraft ist die "Mutter" des ganzen Geschehens – ohne ihr hingebungsvolles und verausgabendes Schaffen und Gestalten ist jede Formgebung oder Schöpfung ausgeschlossen. META-physisch ist dieser Aspekt als aktiv anzusehen - vom physischen Standort aus aber als passiv! Aus der Verwechselung der Standpunkte entstehen oft Verwirrungen! Um Vorurteilen und üblichen Assoziationen vorzubeugen, sei hier betont, dass diese Kennzeichnungen der Aspekte wertfrei zu betrachten sind: "weiblich" oder "passiv", "männlich" oder "aktiv" stehen absolut gleichwertig nebeneinander. Alles in diesem Universum ist eine Funktion des Verhältnisses dieser beiden antagonistischen Grundkräfte: eine Eigenschaft oder Tatsache als Funktion von nur einer dieser Kräfte ist nicht möglich. In der physikalischen Welt – in der Physik als Wissenschaftszweig – ist uns dies ganz geläufig: erst positive und negative Elementarteilchen in einem bestimmten Verhältnis zueinander machen den Aufbau von Ganzheiten möglich. Dieses Beziehungsverhältnis der Polaritäten des SEINs müssen wir somit als noch nicht gekennzeichneten Aspekt im Daseinsgeschehen dazunehmem. Wie - als Gleichnis für unseren klassifizierenden Intellekt - das Material einer Münze das Absolute bzw. den Urgrund darstellt und die beiden Seiten der Münze die beiden gegensätzlichen, sich aber ergänzenden Grundkräfte, so ist die spezielle Form einer Manifestation bzw. die formverursachende Kraft dieser noch nicht berücksichtigte Aspekt. Das Beziehungsverhältnis bringt das Spezifische einer jeden Sache hervor, so wie im atomaren Bereich das Verhältnis von positiven zu negativen Teilchen das jeweilig Spezifische eines Elementes ausmacht. Insofern können wir diesen Aspekt auch als das Individualitätsprinzip betrachten. In der Natur bekundet sich dieses Prinzip als das "Kindprinzip" - Vermittler zwischen dem männlichen
und weiblichen Prinzip, oder Ergebnis aus der Vereinigung von Vater- und Mutter (-aspekt). Versuchen wir den bisherigen Sachverhalt in der schon begonnenen Symbolik auszudrücken, ergibt sich folgende symbolhafte Darstellung: Die Substanz oder der Inhalt des Kreises bzw. der Figur stellt das Absolute dar, die Farbe rot (die nach außen gerichteten Spitzen) das Absonderungs- oder Gestaltungs-Prinzip und die Farbe blau (der innere blaue Kreis mit seinen Ausläufern) das Vereinheitlichungs- oder Schöpfer-Prinzip. Das Beziehungsverhältnis dieser beiden SEINS-Polaritäten wird dann sichtbar in den individuellen Form- und Farbvariationen.
Die nachfolgende tabellarische Zusammenstellung zeigt nochmal den Zusammenhang der drei Hauptaspekte des ABSOLUTEN SEINs.
Wenn wir die bisherige symbolhafte Darstellung der Zusammenhänge auf eine größere SEINs -Manifestation, z. B. mal auf unser Sonnensystem, beziehen, könnte das folgendermaßen aussehen:
Und beziehen wir diese Konkretisierung, unter Einbezug des Modells des Menschen als Doppelwesen, mal allein auf die Schöpfungsunterebene des menschlichen SEINs, so stellt eine jeweilige Absonderungen vom ursprünglichen Kreis mit der entsprechenden Form- und Farbvariation einen einzelnen individuellen, einzigartigen Menschen dar, bzw. den individuellen Lebensplan eines Menschen, der gewissermaßen ein Detailplan vom Gesamtschöpfungsplan ist.
Wir können somit zu der früheren Feststellung zurückkehren, dass ein gesunder Egoismus also, nämlich im Sinne des Verwirklichungsstrebens dieses individuellen Lebensplanes, nicht nur der eigenen SELBST-Erfüllung dient, sondern ein wünschenswerter und notwendiger Beitrag ist zur Verwirklichung des Gesamtschöpfungsplanes. Der Mensch ist also Ausdruck oder Repräsentant des INDIVIDUALITÄTS-Prinzips des SEINs, oder wenn man es in die christlichen Terminologie übertragen wollte: Er ist ein SOHN GOTTES – eben ein individuelles, selbstbewusstes Teil-Sein des SEINs. Mit der obigen Grafik vor dem geistigen Auge, können wir schon in der täglichen Meditation mit dem nachfolgenden “Bekenntnis des Jüngers” einen wirksamen Dienstbeitrag - quasi einen Gottesdienst - leisten, durch den wir uns aspirativ und ko-kreativ (als immer kompetenterer ‘Mitarbeiter am Plan’) einbringen und so das morphogentisches Feld des Erden-Planes mitgestalten... uns so einsetzend für eine bessere Welt... weg von der zunächst nur egozentrischen Aspiration der eigenen Erlösung, bzw. des Zurückgelangens in den “kosmischen Uterus” (= “Himmel”, Devachan, Nirvana).
Ich bin ein kleineres Licht Ich bin ein Weg, Und also stehend, wirkend, ...oder auch: Ich bin eines der vielen kleineren Lichter Ich bin einer der vielen Wege, Und also stehend, wirkend,
4. Mediationspraxis – Meditationsanleitung Nochmals kurz gefasst: Der erste Schritt zu dieser Entfaltung ist Konzentration (!), oder das Vermögen, das Denken unverwandt und ohne Ablenkung auf das gewählte Objekt gerichtet zu halten, bis der physische Körper, alle Empfindungen, die Umgebung, jedes Geräusch und alles, was sonst in den Gesichtskreis kommt, vergessen wird. Dadurch richtet sich der Blick immer mehr nach innen auf die seelische Ebene, und durch fortschreitende Übung lernt man allmählich sein inneres Wesen wahrzunehmen, das sich durch die Form (Denkkörper, Fühl- und Wunschkörper, Handlungskörper) zum Ausdruck bringt.
4.1 Mediationsübung für Beginner Dis-Identifikation bzw. SELBST-Identifikation 1. Setze Dich bequem hin und schließe die Augen. Nimm Deinen Körper wahr. Sage Dir dann: „Ich habe einen Körper, aber ich bin nicht mein Körper!“ 2. Nimm Deine Gefühle wahr. Sage Dir dann: „Ich habe Gefühle, ich habe eine Fühlnatur, aber ich bin nicht meine Gefühle!“ 3. Nimm nun auch Deine Wünsche wahr. Dann sage Dir wieder: „Ich habe diese Wünsche, ich habe eine Wunschnatur, aber ich bin nicht meine Wünsche!“ 4. Beobachte nun auch die Welt Deiner Gedanken. Dann sage Dir wiederum: „Ich habe Gedanken, ich habe eine Denknatur, aber ich bin nicht meine Gedanken!“
5. Mache Dir bewusst, dass Du der Wahrnehmende all dessen bist – der Beobachter,
der Erlebende, das Bewusst-Seins-Zentrum, die ICH-HEIT, die SEELE (... die Instanz, die sagen kann: „Ich existiere!“ … „ICH BIN“ …) Stelle Dir dabei den Menschen als Doppelwesen vor (siehe nebenstehende Grafik = Darstellung des Menschen als Doppelwesen), und hebe Dein Bewusstsein empor in die obere Dreiheit.
Du kannst diese Dis-Identifikations-Übung auch zur Bearbeitung Deiner Teilpersönlichkeiten bzw. Deiner negativen Seiten oder Schattenseiten (wie z.B. dem inneren Perfektionisten, dem Hilflosen oder dem Kritisierenden usw.) benutzen. Mache Dir dazu zuvor eine Liste oder ein Diagramm von Deinen Teilpersönlichkeiten. Bewerte auch bei dieser Übung nicht! Sei das Bewusst-empfindende-SEIN! Versuche außerdem mehrmals (ca. 5-10 mal) während des Tages daran zu denken, so eine Dis -Identifikationsübung zu machen, d.h. aus der Involvierung des Alltages „auszusteigen“ und Dich zu fragen: „Wer bin ich?“ – „Mit was identifiziere ich mich gerade?“ – „In was bin ich gerade involviert?“ „Ich bin mehr als dieser physische Körper!! – Ich kann ‚out-of-body’ gehen!!“ … und dann eine 2-Minuten-Übung anhängen, in der Du gedanklich-visuell aus deinem Körper „aussteigst“ und in einen anderen – von Dir bevorzugten – Raum Deiner Wohnung oder Deines Hauses gehst, und dich da intensiv umschaust und Dir die Einrichtung vergegenwärtigst! Dieser Realitäts-Check – konsequent gemacht – kann nach ca. 6 Wochen zu ersten Out-of-Body -Erfahrungen führen! (Siehe dazu in der Literaturliste: BUHLMAN, William: Out of Body. Astralreisen - Das letzte Abenteuer der Menschheit). Oder, falls Du es bevorzugst, zunächst auf der Traum-Ebene eine Dis-Identifikation zu erreichen: Dieser Realitäts-Check – konsequent gemacht – führt ziemlich sicher nach ca. 6 Wochen auf der Traum-Ebene zur Dis-Identifikation mit dem Traum-Erleben und man träumt dann luzide oder klar (siehe dazu in der Literaturliste: THOLEY, Paul und UTECHT, K.: Schöpferisch Träumen. Wie Sie im Schlaf das Leben meistern. Der Klartraum als Lebenshilfe). Zur Vertiefung Deiner Klartraumfähigkeit sei die interessante Web-Site mit Forum empfohlen:
4.2 Mediationsübung für Fortgeschrittene Meditationsumriss (in 7 Stadien) „ICH BIN die SEELE“ (in Arbeit ... bis dahin die Anleitung anschauen durch “Klick ins Buch” durch Sucheingabe bei Amazon “Hawlitzki” --> Buch “Besessenheit” ...” --> ins Suchfleld eingeben: “372”)
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