Hintergrundwissen

[Praxis] [Hintergrundwissen] [Grundlagen] [Persönlichkeitsintegration] [Esoterische Psychologie] [Site-Map]


 

GRUNDLAGEN einer ganzheitlichen Entwicklung
 

1. Von der unbewussten zur bewussten Entwicklung

2. Durch Meditation zu unserem HÖHEREN SELBST

3. Ursprung, Geist und menschliche Entwicklung

4. Mediationspraxis – Meditationsanleitung

 LITERATURLISTE I

 

1. Von der unbewussten zur bewussten Entwicklung

Gemäß der Seele-Körper-Einheit Mensch gibt es grundsätzlich zwei Ansatzpunkte, unsere gesundheitlichen und seelischen Störungen, unser Ungeordnet-Sein, unsere Dis-Harmonie, zu beheben:

  1. Durch Linderungsmittel und Besserungsmethoden, die das Formleben (bzw. den Körper) aufbauen und die Lebenskraft stärken, so dass die Krankheit abgeschüttelt werden kann. Dies sind z. B. allopathische (chemische) Mittel, homöopathische und pflanzliche Mittel, Chirurgie, chiropraktische Methoden, Bewegung, Stress-Abbau, gesunder Schlaf.

Der Heil(-ung-)suchende ist dabei passiv erwartend und empfänglich.
 

  1. Durch psychologische Arbeit und Methoden (Psychotherapie oder Selbsterfahrung), durch die die subjektiven (inneren) Gegebenheiten und Ursachen untersucht und behandelt werden, d. h. jene Denk-, Fühl- und Verhaltensweisen (bzw. -gewohnheiten) verändert werden, die eben psychosomatische Störungen, Hemmungen, Komplexe, Neurosen oder Psychosen bewirken.

Dem Suchenden wird dabei gelehrt, ein richtiges Verständnis seiner Selbst zu gewinnen, um jene Zustände zu beseitigen, die die äußeren Wirkungen hervorrufen. Er wird also darin geschult, sich aktiv zu verhalten und Verantwortung für sein leib-seelisches Gleichgewicht bzw. Ungleichgewicht zu übernehmen. Das bedeutet auch, dass seine ausschließliche Extroversion (nach außen gerichtet sein) ergänzt werden muss durch Introversion (nach innen gerichtet sein).

Er kommt also allmählich durch eigene Erfahrung zu einer Erkenntnis dessen, was er selbst im besonderen sowie der Mensch im allgemeinen ist
.
In erster Annäherung können wir den Menschen als eine dreigeteilte Wesenheit ansehen - bestehend aus Körper, Seele und Geist.
Durch den Körper, seiner physischen Natur – mittels seiner Sinne – fließen dem Menschen fortwährend Informationen über die äußeren Gegenstände zu, die er tastet, riecht, schmeckt, hört und sieht.
Aber es ist unmöglich, mittels der leiblichen Sinne das seelische Dasein zu betrachten bzw. zu erfassen.
Die Blumen einer Wiese erfassen wir durch unsere Augen: Sie sind eine materielle Tatsache, die wir unhinterfragt hinnehmen. Wenn wir  uns aber über die Farbenpracht der Blumen freuen, machen wir die Farbenpracht zu unserer 
GEISTIGE
NATUR
------------------------------

SEELISCHE
NATUR

-----------------------------

PHYSISCHE
NATUR
inneren Angelegenheit: Wir verbinden durch unsere Gefühle die Blumen mit unserem eigenen Dasein.
Die eine Empfindung macht uns Menschen Lust bzw. Freude, die andere Unlust bzw. Unbehagen. Das sind Regungen unseres inneren, seelischen Lebens.
In unseren Gefühlen schaffen wir uns als Mensch also eine zweite Welt zu derjenigen hinzu, die von außen auf uns einwirkt!
Und unser Seelisches wirkt durch unsere Wünsche und unser Wollen auf die Außenwelt wieder zurück, indem wir dieser Außenwelt durch unsere Handlungen gewissermaßen unseren Stempel aufprägen.
Außer Körper und Seele gibt es noch das Geistige im Menschen. Wir schweifen ja nicht richtungs- und ziellos von einem Sinneseindruck zum anderen, und wir handeln auch nicht unter dem Eindruck jedes beliebigen Reizes, der von außen oder durch unsere inneren Vorgänge auf uns ausgeübt wird, sondern wir denken über unsere Wahrnehmungen und Handlungen nach:
Die Blumen, die wir in diesem Jahr auf der Wiese sehen, sind von der gleichen Art wie die Vorjährigen – sie sind nach denselben Gesetzen gewachsen wie die Vorjährigen. Im Gegensatz zu der Freude über die Blumen, die nur in uns ist, verbleiben die Gesetze, die das Wesen der Blumen ausmachen, außerhalb von uns.
Durch das Nachdenken über seine Wahrnehmungen erwirbt sich der Mensch Erkenntnisse über die Gesetze der Dinge und bringt sich somit in Verbindung mit dem geistigen Sein.
Körperliches, seelisches und geistiges Sein müssen im Leben in einem vernunftgemäßen Zusammenhang stehen.
Wir können unsere Aufgabe als Mensch nur dann würdig erfüllen, wenn wir uns durch richtige Gedanken sowohl im Erkennen als auch im Handeln leiten lassen.
Und nur richtige Erkenntnis macht uns "heil" - macht uns ganz.
Krank sein bedeutet: nicht heil sein – bedeutet: nicht ganz sein – bedeutet: nicht bewusst sein.
Lassen wir uns mehr oder weniger unbewusst von den Lebensumständen leben ohne nachzudenken, ohne Bemühung zu erkennen, so können wir damit rechnen, früher oder später Leid ertragen zu müssen. Leben heißt lernen, heißt sich entwickeln; das Leben hält für jeden von uns seine Lernaufgaben (und Lernchancen!) bereit.
Rechtzeitiges Erkennen und Annehmen dieser unserer Lernaufgaben und Lernchancen verhindert, dass das Schicksal "den Rohrstock des Leids" gebraucht.
Wir können dem zuvorkommen durch bewusste Selbstschulung bzw. Selbsterziehung.


Für die Selbsterziehung (wie auch für die Erziehung allgemein) lassen sich drei Grunderfordernisse benennen:

Die Förderung unserer geistigen Natur
Durch das Studium von außer-subjektivem Wissen, also von Erfahrungen und dem Wissen anderer – lernen wir (geistige) Gesetzmäßigkeiten und (geistige) Fakten kennen und erkennen und trainieren dadurch unsere Denknatur für das eigene richtige Denken und Erkennen.

Die Förderung unserer seelischen Natur
Hier ist alles angebracht, was uns Selbsterkenntnis und Selbsterfahrung bringt, wie z. B. Gespräche über uns, Selbsterfahrungskurse, Geburtshoroskopdeutung, Psychotherapie, Selbsterfahrung mittels der Dr. Bach-Blütentherapie, der Mittel der Psychosomatischen Energetik des Arzt-Ehepaares  Banis (Chakra- und Konfliktmittel) oder mittels Meditation.

Die Förderung unserer aktiven oder körperlich handelnden Natur.
Unsere Erkenntnisse sollen wir nicht nur der Erkenntnis wegen machen, sondern wir sollen sie nutzen, sie verwirklichen, sie umsetzen in konstruktive schöpferische Aktivitäten, so dass sie uns und der größeren Einheit – in die wir hineingestellt sind – dienen können.

 

 

2. Durch Meditation zu unserem HÖHEREN SELBST

Aus dem Osten ist uns eine besonders gut durchdachte und durchstrukturierte Methode der Selbsterziehung oder Selbstschulung bekannt, nämlich der Yoga und die Meditation.
Yoga ist wohl das älteste uns überlieferte Weisheitsgut, dessen schriftliche Fixierung etwa 1500 v. Chr. begann. Vorher gab es nur die mündliche Überlieferung mit strenger Geheimhaltung. Die Entstehungsgeschichte des Yoga verliert sich im Dämmer der Vorzeit; unter Grabungsfunden der Induskultur wurden Tonfiguren mit Abbildungen von Yogastellungen gefunden, deren Alter man durch moderne Testverfahren auf 7500 Jahre schätzte.
"Yoga" bedeutet soviel wie anjochen, anbinden, einigen. Gemeint ist damit das "Anbinden" unseres vordergründigen alltäglichen Lebens an den tieferen Lebenshintergrund - das Zusammenbringen bzw. das Einen unseres kleinen lebensunzufriedenen Ichs mit unserem höheren, wahren SELBST oder unserer SEELE.
Zu den schon aufgezeigten drei Ausdrucks- bzw. Lebensbereichen des Menschen (geistige, seelische, körperliche Natur), gibt es auch drei Hauptarten des Yoga zwecks Selbstschulung:
 

1. Karma-Yoga, der Yoga des Wirkens bzw. des wirksamen Tätig-Seins.

Er ist der älteste Yoga und bezieht sich auf unsere physische Natur; er will den Menschen die Herrschaft über seine Organe und seinen ganzen mechanischen Apparat geben (in der Unterart des Hatha-Yoga), um ihn durch wirksames Tätig-Sein für selbstlose Werke oder den Dienst einzusetzen.
 

2. Bhakti-Yoga, der Yoga des Herzens oder der Liebe.

Er lehrt den Menschen durch glühende Hingabe all seiner Gefühle, das Ziel der Vereinigung mit seiner göttlichen SEELE zu erreichen.
Dieser Yoga hat seinen Schwerpunkt in der Empfindungs-, Fühl- und Wunschnatur des Menschen.
 

3. Raja-Yoga [Radscha], der Weg der willentlichen Gedankenbeherrschung - der Yoga des Denkens oder Willens.
Dieser Weg fußt auf den Yoga-Sutras des PATANJALI [Patandschali], die höchste Autorität auf dem Gebiet des Raja-Yoga.

Er war der erste, der vor mehr als 2ooo Jahren diese Lehrsätze in rund 2oo Aphorismen (Kernsprüche) schriftlich niedergelegt hat. Vorher sollen diese Yoga-Sutras (Lehr- oder Leitsätze) nur aus dem Gedächtnis durch mündliche Überlieferung an wenig Auserwählte weitergegeben worden sein.
Dieser Übungsweg umfasst alle anderen Yoga-Wege. Er wird als der Höhepunkt angesehen, der das Werk der Entwicklung des Menschen vollendet, indem er durch die Wissenschaft des Denkens und des zielbewussten Willens den gesamten niederen dreifachen Menschen koordiniert und ihn zum geeigneten Instrument für die SEELE macht.

Das ist das, was Meditation (lat.: meditatio = Innenschau) eigentlich will:
Durch konzentrative Innenschau die niedere Natur bzw. das Ausdrucksinstrument der SEELE verfeinern und koordinieren, um diese Persönlichkeit dann mit dem HÖHEREN SELBST oder der SEELE zu vereinen.

Das, was wir zuvor als unsere seelische Natur bezeichnet haben, scheint nicht identisch zu sein mit dem, was in der östlichen Weisheitslehre mit "SEELE" oder "SELBST' bezeichnet wird.
Tauchen wir tiefer in diese Lehre ein, so entdecken wir – wie auch in der westlichen transpersonalen oder esoterischen Psychologie – dass der Mensch mehr ist als die zuvor dargestellte Dreiheit aus Körper-, Fühl- und Denknatur.
Danach ist der eigentliche Mensch ein seelisch-geistiges Wesen, das nur zum Zwecke der Selbstvervollkommnung mittels Erfahrungssammlung auf der materiellen Daseinsebene sich mit geeigneten Ausdruckskörpern bzw. -mechanismen bekleidet.
Eigentlich müssten wir sagen: wir sind die SEELE oder das Geistwesen und wir haben einen Körper und nicht umgekehrt.
Genauer gesagt, sind wir ein "Doppelwesen", nämlich ein Mensch als Naturwesen und ein Mensch als Geistwesen – ein Doppelwesen, bestehend aus zwei "Dreiheiten", der "niederen" und der "höheren".

Fokussierungsmöglichkeiten des SELBST
in den Menschen als Geistwesen hinein


   (geistiger) WILLE


   
   INTUITION
   (Liebe-Weisheit)

  
   ABSTRAKT. DENKVERMÖGEN
   (aktive, schöpferische Intelligenz)
_____________________________________________________________
KONKRETES DENKVERMÖGEN
   (DENK- oder GEISTIGE NATUR)


   FÜHL- und WUNSCHNATUR
   einschließl. TRIEBNATUR


   PHYSISCHER KÖRPER
   (PHYSISCHE NATUR)


Fokussierungsmöglichkeiten des SELBST
in die Empfindungs- und Verstandesseele


DER MENSCH  

ALS

GEISTWESEN


SEELE-SELBST-EGO
ICHHEIT-INDIVIDUALITÄT
PSYCHISCHES WESEN


DER MENSCH

ALS

NATURWESEN


Die höhere, geistige Dreiheit - gekennzeichnet durch die Eigenschaften des geistigen Willens, der Intuition und des abstrakten Denkvermögens – spiegelt sich wieder bzw. äußert sich in der niederen Dreiheit des konkreten Denkvermögens, der emotionellen Natur und des physischen Körpers.
Aus dieser Darstellung können wir ersehen, dass das, was die westliche Psychologie unter "Psyche" oder "Seele" versteht, nicht identisch ist mit dem Begriff "SEELE", wie ihn die transpersonale oder esoterische Psychologie und die östliche Yoga-Lehre gebraucht.

Wenn in der westlichen Psychologie von "Seele" die Rede ist, dann ist damit unsere "niedere" Seele oder Tierseele (die "Empfindungsseele") gemeint, also in erster Linie unsere Fühl-, Wunsch- und Triebnatur, eventuell noch erhöht mit unserer Denknatur (der "Verstandesseele").

Zu diesen zwei Seelengliedern des westlichen Seelenbegriffs ("Empfindungsseele" und "Verstandesseele") kommt aber ein noch höheres Seelenglied hinzu, das wir als Bewusstseinsseele, als unseren Bewusst-SEINS-Kern, als Seele der SEELE, als die eigentliche INDIVIDUALITÄT oder ICH-HEIT ansehen können.

Die östliche Weisheitslehre und die esoterische oder transpersonale Psychologie benennt diesen Aspekt als "SELBST", "HÖHERES SELBST", als "SEELE", "EGO", als den "DENKER" oder als "SONNENENGEL" (nach Aurobindo: “PSYCHISCHES WESEN”).

 

Eine künstlerische Darstellung des Menschen als Doppelwesen

 

 

Ein wesentlich differenzierteres Schaubild über die verschiedenen Wesensglieder des (geistigen) Menschen als das meines vereinfachten Doppelwesen-Schaubildes findet man in der Literatur von Alice A. Bailey:

Wesensteile des Menschen in den 7 Schwingungsbereichen: Schaubild in Anlehnung an Alice A. Bailey (Theosophie)

 

 

 

3. Ursprung, Geist und menschliche Entwicklung

Um das Ziel der SELBST-Verwirklichung zu erreichen, müssen wir natürlich bestimmte Faktoren beachten:

Als erstes soll und kann dieser Prozess keine totale Verinnerlichung im Sinne von Weltflucht oder Lebensverneinung sein. Bewusstseinsentwicklung ist ja nur mittels Erfahrung möglich und das HÖHERE SELBST hat sich ja gerade deswegen in dem niederen Selbst verkörpert, um eben überhaupt auf dieser niedersten Stufe des SEINS Erfahrungen sammeln zu können. Auch ist bei der SELBST-Verwirklichung durch Meditation kein Asketentum, keine "Abtötung" und keine Ich-Auflösung erforderlich, wie man immer wieder fälschlicherweise hört. Unsere ICH-HEIT oder unsere INDIVIDUALITÄT, unser SELBST ist ja gerade das höchste Gut, welches wir (bzw. die Schöpfung) erst zu verwirklichen suchen. Nur krankhaftes Ich-Sein-Wollen, "ungesunder Egoismus" also, ist für eine gesunde Entfaltung unserer ICH-HEIT hinderlich, weil er das harmonische Gleichgewicht zum zweiten Grundprinzip des Seins – dem Vereinheit lichungssprinzip bzw. Liebesprinzip – stört.
Aber auch eine zu starke Betonung des Vereinheitlichungsprinzips (in der Astrologie Prinzip Neptun!) ist krankmachend. Dieses Prinzip verfolgt Einswerdung, und losgelöst vom Prinzip der Differenzierung bzw. Absonderung entartet es in symbiotisches Verhalten: in Verschmelzenwollen unter Verlust der eigenen ICH-HEIT (INDIVIDUALITÄT) - in Auflösungstendenzen.
Eine gesunde Bewusst-SEINS-Entwicklung kann nur stattfinden im Spannungsfeld eines ICH und DU: Ein ICH oder individuelles Bewusst(es)-SEIN braucht für sein Wachstum ein Gegenüber, einen Gegensatz: ohne Differenzierung oder Absonderung aus der ursprünglichen Einheit, ohne Dualismus, keine Bewusst-SEINS-Vervollkommnung!
Der Extrakt, die Essenz, unserer gemachten Erfahrungen über die verschiedenen Inkarnationen hinweg wird dann gespeichert in der SEELE bzw. in deren subtilen Körper, dem Kausalkörper: als Fähigkeiten, Talente, Tugenden, Wertehaltungen, Gewissen.

Bei einer Wiederverkörperung kann auf dieses Erfahrungsgut instinktiv zurückgegriffen werden, so dass ein kontinuierlicher Entwicklungsfluss gewährleistet ist, auch wenn wir uns in den Anfangsstufen unserer Seelenentwicklung wegen mangelnder "Durchlichtung" unserer "niederen" Ausdruckskörper nicht daran erinnern können.

 

Um die individuelle SEINS-Entwicklung in den Zusammenhang der gesamtem SEINS-Entwicklung zu stellen, sei ein wenig ausgeholt:

Aufgrund unserer heutigen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse in der Elementarteilchen-Physik – nämlich, dass sich die letzten Bestandteile des Universums, wie Materie und Energie, Teilchen und Welle, alle als verschiedene Aspekte ein und derselben Sache offenbaren - kann davon ausgegangen werden, dass diese ein und dieselbe Sache, die fundamentale Einheit des Daseins überhaupt ist.

Diese fundamentale Einheit des Daseins soll hier als das Bedingungslose oder das Absolute, als der Urgrund angesehen werden; als die letzte Ursache – quasi als die ursachenlose Ursache des ganzen SEINS und nicht weiter hinterfragbar.

Die Zurückführung des gesamten SEINs und DA-SEINs auf ein Absolutes oder einen schöpferischen Urgrund können wir in den alten Philosophien und Weisheitslehren des Ostens, übereinstimmend mit den Lehren des Westens, sei es im Christentum, in der Philosophie allgemein oder auch – in Ansätzen – in der heutigen Naturwissenschaft, die Anerkennung einer letzten Realität (mit ihren beiden Polaritäten) finden. Mag es von den Chinesen "Tao" (Dau), von den Indern "Brahman", von den Christen "Gott" oder "Vater", von der westlichen Philosophie "Reines Sein" genannt werden, oder von der Naturwissenschaft "Natur" – es bezeichnet ein und dieselbe Sache.

 

 

 Symbolhaft bzw. gleichnishaft mal dargestellt als Kreis:

 

Der Urzustand des SEINS:

Der URGRUND

            
 

 

 

Um die vielfältige beeigenschaftete Daseinswelt existent werden zu lassen, dessen höchste (?) Manifestation ein zukunftsorientiertes, also zielgerichtetes, intelligentes Teil-Dasein – "Mensch" genannt – ist, kann dieser Urgrund nicht ein völliges Nichts sein, sondern muss, erstens einmal, höchstes Wirkungsvermögen bzw. Energie an sich sein.

Wenn aber Wirkungsvermögen nicht nur Vermögen bleiben soll, sondern wenn etwas bewirkt, bewegt oder verändert werden soll, muss noch etwas dazukommen: es muss mindestens zwei Eigenschaften, Qualitäten oder Aspekte geben: erstens also den Aspekt des Vermögens, der Mächtigkeit, des In -Bewegung-Setzen-Könnens (des Bewegenden) oder des Impuls-Geben-Könnenden und zweitens den Aspekt der Exekutiv-Gewalt, der Schaffens- oder Gestaltungskraft - also den Aspekt des Bewegten, bzw. des Impulsaufnehmenden oder des Empfangenden.
Jede Impuls-Äußerung muss einen statischen Hintergrund haben, eines ohne das andere kann es nicht geben, sie bedingen sich gegenseitig.
Der Aspekt des Bewegenden ist der Aspekt, von dem der Impuls ausgeht, der in sich aber statisch, unbeweglich oder “seiend” ist. Der Gegenaspekt ist der Aspekt, der den Impuls in sich aufnimmt, aber dann zum Ausdruck bringt bzw. weiter ausgestaltet, also nach außen dynamisch ist und in das Dasein hineinwirkt.

          

Der URGRUND mit seinen zwei Grundprinzipien

Das impulsgebend Seiende
Vereinheitlichungsprinzip
Integration
Anziehung

Das impulsaufnehmend Tätige
Absonderungsprinzip
Differenzierung
Expansion

 

 

 

Der impulsaufnehmende Aspekt im Menschen - der Aspekt also, der den Impuls in sich aufnimmt, aber dann zum Ausdruck bringt bzw. weiter ausgestaltet, also nach außen dynamisch ist und in das Dasein hineinwirkt - äußert sich nicht einfach als Aktivität schlechthin, sondern als intelligente Aktivität – oder, in seiner höheren Stufe, als aktive, schöpferische Intelligenz, und der Gegenaspekt - der Aspekt des Bewegenden, von dem also der Impuls ausgeht, der in sich aber statisch, unbeweglich oder “seiend” ist, drückt sich nicht einfach als "IST-HEIT" oder SEIN schlechthin aus, sondern als zukunftsorientiertes Daseins-Bewältigungsvermögen oder als schöpferischer Wille bzw. als Macht oder Geist.

Vom physischen Standpunkt aus wird der Aspekt des Bewegenden (aber in sich Ruhenden) als das Schöpferprinzip betrachtet – in der christlichen Terminologie als das Vaterprinzip bekannt - in der Natur bekundet als das männliche Prinzip. Der Aspekt des Bewegten als Gegenpol wird von diesem Standort aus als aufnehmendes Prinzip betrachtet – in christlicher Terminologie als "Heiliger Geist" bekannt.

"Heiliger Geist" deswegen, weil sich dieser Aspekt, wie schon erwähnt, im Dasein als intelligente Aktivität bzw. aktive, schöpferische Intelligenz äußert. In indischer Terminologie wird dieser Kraft-Aspekt als Mutteraspekt (als "Shakti", bzw. als “Maha-Shakti”) bezeichnet - in der Natur bekundet als das weibliche Prinzip. Oft steht auch einfach der Begriff "Materie" für diesen Aspekt.

Der Grund für diese letzten drei Bezeichnungen ist darin zu suchen, dass diesem Aspekt die dominante Stellung in den materiellen Daseinsäußerungen zukommt: Die Kraft ist die "Mutter" des ganzen Geschehens – ohne ihr hingebungsvolles und verausgabendes Schaffen und Gestalten ist jede Formgebung oder Schöpfung ausgeschlossen.

META-physisch ist dieser Aspekt als aktiv anzusehen - vom physischen Standort aus aber als passiv! Aus der Verwechselung der Standpunkte entstehen oft Verwirrungen!

Um Vorurteilen und üblichen Assoziationen vorzubeugen, sei hier betont, dass diese Kennzeichnungen der Aspekte wertfrei zu betrachten sind: "weiblich" oder "passiv", "männlich" oder "aktiv" stehen absolut gleichwertig nebeneinander. Alles in diesem Universum ist eine Funktion des Verhältnisses dieser beiden antagonistischen Grundkräfte: eine Eigenschaft oder Tatsache als Funktion von nur einer dieser Kräfte ist nicht möglich. In der physikalischen Welt – in der Physik als Wissenschaftszweig – ist uns dies ganz geläufig: erst positive und negative Elementarteilchen in einem bestimmten Verhältnis zueinander machen den Aufbau von Ganzheiten möglich.

Dieses Beziehungsverhältnis der Polaritäten des SEINs müssen wir somit als noch nicht gekennzeichneten Aspekt im Daseinsgeschehen dazunehmem. Wie - als Gleichnis für unseren klassifizierenden Intellekt - das Material einer Münze das Absolute bzw. den Urgrund darstellt und die beiden Seiten der Münze die beiden gegensätzlichen, sich aber ergänzenden Grundkräfte, so ist die spezielle Form einer Manifestation bzw. die  formverursachende Kraft dieser noch nicht berücksichtigte Aspekt.

Das Beziehungsverhältnis bringt das Spezifische einer jeden Sache hervor, so wie im atomaren Bereich das Verhältnis von positiven zu negativen Teilchen das jeweilig Spezifische eines Elementes ausmacht. Insofern können wir diesen Aspekt auch als das Individualitätsprinzip betrachten.

In der Natur bekundet sich dieses Prinzip als das "Kindprinzip" - Vermittler zwischen dem männlichen und weiblichen Prinzip, oder Ergebnis aus der Vereinigung von Vater- und Mutter (-aspekt).
In christlicher Terminologie ist dieses Prinzip auch als SOHN-Aspekt bekannt, in der psychologischen Terminologie als Bewusst-Sein .

Versuchen wir den bisherigen Sachverhalt in der schon begonnenen Symbolik auszudrücken, ergibt sich folgende symbolhafte Darstellung:
  

Die Substanz oder der Inhalt des Kreises bzw. der Figur stellt das Absolute dar, die Farbe rot (die nach außen gerichteten Spitzen) das Absonderungs- oder Gestaltungs-Prinzip und die Farbe blau (der innere blaue Kreis mit seinen Ausläufern) das  Vereinheitlichungs- oder Schöpfer-Prinzip.

Das Beziehungsverhältnis dieser beiden SEINS-Polaritäten wird dann sichtbar in den individuellen Form- und Farbvariationen.

 

 

Die nachfolgende tabellarische Zusammenstellung zeigt nochmal den Zusammenhang der drei Hauptaspekte des ABSOLUTEN SEINs.

 

KATEGORIE

1. ASPEKT

2. ASPEKT

3. ASPEKT

Bipolare Funktionalität

Das impulsgebend Seiende

Das Formgebende

Das impulsaufnehmend Tätige

Prinzipielle Funktionalität

Das Bewegende

Das Vermittelnde

Das Bewegte

Schöpferische Funktionalität

Schöpferprinzip

Individualitätsprinzip

Gestaltungsprinzip

Energie-Form

Elektrische Energie

Wärmeenergie

Magnetische Energie

Allgemeine SEINs-Äußerung

Leben

Qualität

Erscheinung

Belebtes Naturreich

Männliches Prinzip

Kindliches/sächliches Prinzip

Weibliches Prinzip

Biologie/Psychologie

Leben

Bewusstsein

Form

Psychologie/Philosophie

Geist

Seele

Körper

Menschliches Naturreich

Vater

Kind

Mutter

Höhere menschl. Äußerung

Schöpferischer Wille

Weise Liebe

Aktive, schöpferische Intelligenz

Normale menschl. Äußerung

Nervenkraft u. -aktivität

Empfinden/Fühlen

Konkretes Denken

Christliche Terminologie

Vater

Sohn

Heiliger Geist

 

Wenn wir die bisherige symbolhafte Darstellung der Zusammenhänge auf eine größere SEINs -Manifestation, z. B. mal auf unser Sonnensystem, beziehen, könnte das folgendermaßen aussehen:

 

 

 

Und beziehen wir diese Konkretisierung, unter Einbezug des Modells des Menschen als Doppelwesen, mal allein auf die Schöpfungsunterebene des menschlichen SEINs, so stellt eine jeweilige Absonderungen vom ursprünglichen Kreis mit der entsprechenden Form- und Farbvariation einen einzelnen individuellen, einzigartigen Menschen dar, bzw. den individuellen Lebensplan eines Menschen, der gewissermaßen ein Detailplan vom Gesamtschöpfungsplan ist.

 

 

Wir können somit zu der früheren Feststellung zurückkehren, dass ein gesunder Egoismus also, nämlich im Sinne des Verwirklichungsstrebens dieses individuellen Lebensplanes, nicht nur der eigenen SELBST-Erfüllung dient, sondern ein wünschenswerter und notwendiger Beitrag ist zur Verwirklichung des Gesamtschöpfungsplanes.

Der Mensch ist also Ausdruck oder Repräsentant des INDIVIDUALITÄTS-Prinzips des SEINs, oder wenn man es in die christlichen Terminologie übertragen wollte: Er ist ein SOHN GOTTES – eben ein individuelles, selbstbewusstes Teil-Sein des SEINs.

Mit der obigen Grafik vor dem geistigen Auge, können wir schon in der täglichen Meditation mit dem nachfolgenden “Bekenntnis des Jüngers” einen wirksamen Dienstbeitrag - quasi einen Gottesdienst - leisten, durch den wir uns aspirativ und ko-kreativ (als immer kompetenterer ‘Mitarbeiter  am Plan’) einbringen und so das morphogentisches Feld des Erden-Planes mitgestalten... uns so einsetzend für eine bessere Welt... weg von der zunächst nur egozentrischen Aspiration der eigenen Erlösung, bzw. des Zurückgelangens in den “kosmischen Uterus” (= “Himmel”, Devachan, Nirvana).

 

Bekenntnis des Jüngers

Ich bin ein kleineres Licht
in einem größeren Licht.
Ich bin ein Tropfen Liebeskraft
im Meer
(im Strom) der Gottesliebe.
Ich bin ein Funken Opferglut
im Feuerwillen Gottes.
Und so stehe ich.

Ich bin ein Weg,
der Menschen weiterführen kann.
Ich bin ein Quell der Stärke,
der ihnen Stand verleiht.
Ich bin ein Strahl des Lichts,
das ihren Weg erhellt.
Und so stehe ich.

Und also stehend, wirkend,
helf’ ich den Menschen auf dem Weg,
im Wissen um die Wege Gottes.
Und so stehe ich.

...oder auch:

Ich bin eines der vielen kleineren Lichter
in einem größeren Licht.
Ich bin einer der vielen Tropfen Liebeskraft
im Strom der Gottesliebe.
Ich bin einer der vielen Funken Opferglut
im Feuerwillen Gottes.
Gemeinsam mit den anderen (Brüdern und Schwestern) stehe ich.

Ich bin einer der vielen Wege,
die Menschen weiterführen können.
Ich bin einer der vielen Quellen der Stärke,
die ihnen Stand verleihen können.
Ich bin einer der vielen Strahlen des Lichts,
die ihren Weg erhellen können.
Gemeinsam mit den anderen (Brüdern und Schwestern) stehe ich.

Und also stehend, wirkend,
helfen wir den Menschen auf dem Weg,
im Wissen um die Wege Gottes.
Gemeinsam stehen wir.

 

4. Mediationspraxis – Meditationsanleitung

Nochmals kurz gefasst:
Meditation (lat.: meditatio = Innenschau) will durch konzentrative Innenschau die niedere Natur bzw. das Ausdrucksinstrument der SEELE (= ihre Persönlichkeit) verfeinern und koordinieren, um diese Persönlichkeit dann mit dem HÖHEREN SELBST oder der SEELE zu vereinen.

Der erste Schritt zu dieser Entfaltung ist Konzentration (!), oder das Vermögen, das Denken unverwandt und ohne Ablenkung auf das gewählte Objekt gerichtet zu halten, bis der physische Körper, alle Empfindungen, die Umgebung, jedes Geräusch und alles, was sonst in den Gesichtskreis kommt, vergessen wird.

Dadurch richtet sich der Blick immer mehr nach innen auf die seelische Ebene, und durch fortschreitende Übung lernt man allmählich sein inneres Wesen wahrzunehmen, das sich durch die Form (Denkkörper, Fühl- und Wunschkörper, Handlungskörper) zum Ausdruck bringt.

 

4.1 Mediationsübung für Beginner

Dis-Identifikation bzw. SELBST-Identifikation

1. Setze Dich bequem hin und schließe die Augen. Nimm Deinen Körper wahr.
Versuche nicht, diese Empfindungen zu verändern. Lasse sie einfach zu, und werde Dir Deines Körpers bewusst.
Werde Dir z.B. der Berührung Deines Körpers mit dem Stuhl bewusst, auf dem Du gerade sitzt, dann der Berührung Deiner Füße mit dem Boden und der Berührung Deiner Kleider mit der Haut. Nimm z.B. auch Deine Atmung wahr.

Sage Dir dann: „Ich habe einen Körper, aber ich bin nicht mein Körper!“

2. Nimm Deine Gefühle wahr.
Was für Gefühle erlebst Du jetzt gerade? Welche Gefühle tauchen in Deinem Leben regelmäßig wieder auf? Betrachte sowohl die so genannten positiven Gefühle wie Freude, Zärtlichkeit, Liebe, Dankbarkeit als auch die so genannten negativen Gefühle wie Ärger, Eifersucht, Hass, Trauer.
Bewerte diese Gefühle nicht. Betrachte Deine Gefühle mit der Haltung eines Wissenschaftlers, der einen natürlichen Vorgang beobachtet, oder wie ein Journalist, der einen Tatsachenbericht über irgendein Ereignis schreibt.

Sage Dir dann: „Ich habe Gefühle, ich habe eine Fühlnatur, aber ich bin nicht meine Gefühle!“

3. Nimm nun auch Deine Wünsche wahr.
Nimm dasselbe unbeteiligte, neutrale Verhalten gegenüber Deinen Wünschen ein. Was sind die wichtigsten Wünsche, die Du zurzeit hast und welche bestimmen Dein längerfristiges Leben?

Dann sage Dir wieder: „Ich habe diese Wünsche, ich habe eine Wunschnatur, aber ich bin nicht meine Wünsche!“

4. Beobachte nun auch die Welt Deiner Gedanken.
Sobald ein Gedanke auftaucht, betrachte ihn, bis der nächste auftaucht, dann diesen usw. Und wenn Du denkst, es kommt Dir kein Gedanke, mache Dir bewusst, dass auch dies ein Gedanke ist. Beobachte Deinen Gedankenfluss: Erinnerungen, Meinungen, Sinnvolles und Unsinniges. Für- und Wider-Dialoge, Vorstellungen, Fantasien.

Dann sage Dir wiederum: „Ich habe Gedanken, ich habe eine Denknatur, aber ich bin nicht meine Gedanken!“

5. Mache Dir bewusst, dass Du der Wahrnehmende all dessen bist – der Beobachter, der Erlebende, das Bewusst-Seins-Zentrum, die ICH-HEIT, die SEELE (... die Instanz, die sagen kann: „Ich existiere!“ … „ICH BIN“ …)
Sage Dir: „ Ich bin der Wahrnehmende; ich bin der Beobachter; ich bin die Instanz, die sagen kann: ICH BIN! – Ich bin das ICH BIN – die SEELE…  das BEWUSST(e)-SEIN! … die ICH-HEIT!“

Stelle Dir dabei den Menschen als Doppelwesen vor (siehe nebenstehende Grafik = Darstellung des Menschen als Doppelwesen), und hebe Dein Bewusstsein empor in die obere Dreiheit.

 

Du kannst diese Dis-Identifikations-Übung auch zur Bearbeitung Deiner Teilpersönlichkeiten bzw. Deiner negativen Seiten oder Schattenseiten (wie z.B. dem inneren Perfektionisten, dem Hilflosen oder dem Kritisierenden usw.) benutzen. Mache Dir dazu zuvor eine Liste oder ein Diagramm von Deinen Teilpersönlichkeiten.

Bewerte auch bei dieser Übung nicht! Sei das Bewusst-empfindende-SEIN!

Versuche außerdem mehrmals (ca. 5-10 mal) während des Tages daran zu denken, so eine Dis -Identifikationsübung zu machen, d.h. aus der Involvierung des Alltages „auszusteigen“ und Dich zu fragen: „Wer bin ich?“ – „Mit was identifiziere ich mich gerade?“ – „In was bin ich gerade involviert?“

 „Ich bin mehr als dieser physische Körper!! – Ich kann ‚out-of-body’ gehen!!“ … und dann eine 2-Minuten-Übung anhängen, in der Du gedanklich-visuell aus deinem Körper „aussteigst“ und in einen anderen – von Dir bevorzugten – Raum Deiner Wohnung oder Deines Hauses gehst, und dich da intensiv umschaust und Dir die Einrichtung vergegenwärtigst!

Dieser Realitäts-Check – konsequent gemacht – kann nach ca. 6 Wochen zu ersten Out-of-Body -Erfahrungen führen! (Siehe dazu in der Literaturliste: BUHLMAN, William: Out of Body. Astralreisen - Das letzte Abenteuer der Menschheit).

Oder, falls Du es bevorzugst, zunächst auf der Traum-Ebene eine Dis-Identifikation zu erreichen:
Versuche mehrmals (ca. 5 -10 mal) während des Tages
daran zu denken, aus der Involvierung des Alltages „auszusteigen“ und Dich zu fragen: „Wer bin ich?“ – „Mit was identifiziere ich mich gerade?“ – „Auf welcher Bewusst-Seinsebene bin ich gerade bewusst? – Wache ich oder träume ich?“ – „Gibt es außergewöhnliche Umstände oder Merkmale, an denen ich das entscheiden kann?“

Dieser Realitäts-Check – konsequent gemacht – führt ziemlich sicher nach ca. 6 Wochen auf der Traum-Ebene zur Dis-Identifikation mit dem Traum-Erleben und man träumt dann luzide oder klar (siehe dazu in der Literaturliste: THOLEY, Paul und UTECHT, K.: Schöpferisch Träumen. Wie Sie im Schlaf das Leben meistern. Der Klartraum als Lebenshilfe).

Zur Vertiefung Deiner Klartraumfähigkeit sei die interessante Web-Site mit Forum empfohlen:
www.klartraum.de oder www.klartraumforum.de

 

 

4.2 Mediationsübung für Fortgeschrittene

Meditationsumriss  (in 7 Stadien) „ICH BIN die SEELE“

(in Arbeit ... bis dahin die Anleitung anschauen durch “Klick ins Buch” durch Sucheingabe bei Amazon “Hawlitzki” --> Buch “Besessenheit” ...” --> ins Suchfleld eingeben: “372”)

 

 LITERATURLISTE I

 

[Praxis] [Hintergrundwissen] [Grundlagen] [Persönlichkeitsintegration] [Esoterische Psychologie] [Site-Map]