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Das geistige bzw. spirituelle Ausdrucksinstrument des EINEN LEBENS oder SEINS
ist die obere Dreiheit des Menschen, die in der esoterischen Psychologie auch als âGEISTIGE TRIADEâ bezeichnet wird.
Ihre Eigenschaften in der endgĂŒltigen AusprĂ€gung sind:
1. (Geistiger) Wille
2. Intuition oder Liebe-Weisheit
3. Aktive, schöpferische Intelligenz
Dieser GEISTIGEN TRIADE
kommt die Aufgabe zu, die BrĂŒcke zu den unteren drei Seinsebenen â zu der niederen Dreiheit des Menschen bzw. zu seiner Persönlichkeit â zu schlagen. Um dies zu erleichtern befindet sich von dieser GEISTIGEN
TRIADE ein âKeimâ, gleichsam ein âKeim-SELBSTâ auf der 3. Unterebene der Mental-Ebene.
Dieses Keim-SELBST, als der unterste Aspekt der GEISTIGEN TRIADE, ist die sich entfaltende SEELE
des Menschen, ist seine werdende INDIVIDUALITĂT bzw. seine ICH-HEIT.
Diese zunÀchst embryonale ICH-HEIT
hat ihr Zentrum auf der 3. Unterebene der Mentalebene und ist in einem ersten Feinstoffkörper eingehĂŒllt, der aus der Substanz der drei höchsten Unterebenen der Mentalebene aufgebaut ist.
Dieser Körper ist der so genannte Kausalkörper; in ihm werden alle Erfahrungen eines Erdenlebens als FrĂŒchte oder FĂ€higkeiten gesammelt,
so dass diese als Ursachen bei einer erneuten Verkörperung zur Wirkung kommen können. Es ist der einzige fortdauernde von allen Körpern, die wĂ€hrend einer Verkörperung benutzt werden, denn die nachfolgenden â der
mentale, astrale, Ă€therische und grobphysische â Körper mĂŒssen fĂŒr jedes neue Erdenleben neu aufgebaut werden.
Ăber diesen Kausalkörper
kommen wir auch mit dem höheren oder abstrakten Denken in BerĂŒhrung: mit dem Schwingungsfeld der Ideen, mit der Reinen Vernunft - dem Prinzip, das dem niederen Denkvermögen bzw. dem Mentalkörper âErleuchtungâ bringt.
Zum Mentalkörper
(als höchstes Wesensglied des niederen Menschen bzw. der Persönlichkeit) werden die KrĂ€fte des konkreten Denkens gezĂ€hlt, also alles was zum Verstand gehört; er schlieĂt praktische Vernunft, Urteilskraft, Vorstellungs- und Vergleichsvermögen ein.
Seine Methode ist die Logik; er fĂŒhrt Beweise, urteilt und zieht Folgerungen. Zumeist setzen wir diese FĂ€higkeiten ein zur Befriedigung unserer
BedĂŒrfnisse und WĂŒnsche.
Der Emotional- oder Astralkörper
ist das Instrument fĂŒr KrĂ€fte der Anziehung und AbstoĂung, Neigung und Abneigung, Lust und Unlust; durch ihn haben wir unsere Sinnesempfindungen und unsere GemĂŒtsbewegungen.
Der vital-Àtherische Körper
ist der Aspekt der Persönlichkeit, der in unmittelbarer Verbindung mit dem dichtphysischen Körper steht. Er wird als die direkte Grundlage, den Urtypus oder die âMatrizeâ, des physisch-sichtbaren Körpers angesehen, und der diesen unmittelbar mit Lebensenergie (Prana) bzw. VitalitĂ€t versorgt.
Da er sich aus den oberen vier Unterebenen der letzten Schwingungsebenen zusammensetzt, wird er auch als âphysisch-Ă€therisches Kraftfeldâ oder
als âphysischer Ătherkörperâ bezeichnet, und wenn vom âĂtherkörperâ schlechthin gesprochen wird, so ist im allgemeinen dieses physisch-Ă€therische Kraftfeld gemeint, obwohl dies - hĂ€lt man sich an die
Auffassung vom Menschen als multidimensionales Kraftfeld - nicht nur zu begrenzt, sondern substantiell falsch ist: denn alle Kraftfelder des Menschen bestehen aus Ăthersubstanz.
Durch den vital-Àtherischen Körper
mĂŒssen alle inneren Prozesse hindurchgehen, die mit dem physischen Bewusstsein verbunden sind. Aber nicht nur ist er der Ăbermittler der Energien, die von den verschiedenen inneren Aspekten des Menschen kommen, sondern er ist auch Ăbermittler fĂŒr die Energieschwingungen aus der Umwelt.
Ohne dieses Kraftfeld oder diesen Ătherkörper könnte die INDIVIDUALITĂT
von den Zellen ihres Gehirns - und von ihrem physischen Körper allgemein - keinen Gebrauch machen.
BENDIT & BENDIT (19762, S.22) sprechen von ihm auch als einen âBrĂŒckenmechanismusâ.
âDiese vitale Aura ist tatsĂ€chlich der BrĂŒckenmechanismus zwischen dem in ihr befindlichen Individuum und der objektiven physischen Welt. Keine subjektive Erfahrung kann ohne diese BrĂŒcke das
physische Gehirn erreichen und kein Reiz aus der Ă€uĂeren Welt die Seele. Wenn dieser BrĂŒckenmechanismus durch Narkotika oder Verletzungen gelĂ€hmt oder durch den Tod aufgelöst ist, ist physische Bewusstlosigkeit die
Folgeâ.
In direkter Linie wirkt der Ătherkörper auf das zweifache Nervensystem und auf die endokrinen DrĂŒsen ein, sowie es auch diese beiden Systeme
unmittelbar bedingt.
BAILEY 19712, S.159 sagt dazu:
âMan findet, dass das Netzwerk des Ătherkörpers jeden einzelnen Teil des physischen Körpers durchzieht. Derzeit ist der Ătherkörper in besonderer Weise mit dem Nervensystem verbunden, das von
seinem Ă€therischen GegenstĂŒck ernĂ€hrt, ĂŒberwacht und mit Energie erfĂŒllt wird. Dieses GegenstĂŒck des Nervensystems besteht aus Millionen von winzigen Energieströmen oder -linien, die der östliche Okkultist âNadis'
nennt. Diese Nadis sind die TrĂ€ger der Energie. Ja, sie sind sogar die Energie selbst und fĂŒhren die EnergiequalitĂ€t mit sich, die aus irgendeinem Bewusstseinsbereich kommt, in welchem der âBewohner des Körpers'
gerade konzentriert sein mag. Das können die Astralebene oder auch die Ebenen der geistigen Triade sein, denn nur auf die genannte Weise können Energien den physischen Körper von irgendeiner Ebene aus beherrschen - sei
diese auch noch so hoch. Je nachdem, wo das Bewusstsein konzentriert ist, je nach dem psychischen Bewusstseinszustand, der StÀrke des geistigen Strebens oder Verlangens und entsprechend der Entwicklungsstufe (oder dem
geistigen Standort) des Menschen ist auch die Energie, die von den Nadis an das Ă€uĂere Nervensystem herangefĂŒhrt wirdâ.
BAILEY 19732 a, S.86:
âDer Ătherleib ist ein Körper, der ganz aus Kraftlinien und aus Punkten besteht, an denen sich diese Kraftlinien kreuzen; diese Kreuzungspunkte bilden Energiezentren. Dort wo sich viele solche
Linien kreuzen, ist ein gröĂeres Energiezentrum, und dort, wo sich groĂe Energieströme kreuzen, wie etwa im Kopf und entlang der WirbelsĂ€ule, befinden sich die Hauptzentren. Es gibt sieben Hauptzentren 21 geringere und
49 kleinere Zentren, die den Esoterikern bekannt sindâ.
Wiederum BAILEY 19712, S.16o ff:
âDie mĂ€chtige Wirkung der - ĂŒber den Energiekörper einströmenden - Energie selbst hat automatisch diese Zentren oder Sammelbecken fĂŒr Kraft, diese Energiebrennpunkte, geschaffen, die der
geistige Mensch benĂŒtzen lernen muss und vermittels derer er Energie ĂŒberall dorthin leiten kann, wo sie gebraucht wird. Jeder dieser sieben Zentren ist im Laufe der menschlichen Evolution in Erscheinung getreten als
Reaktion auf die von einem oder von mehreren der sieben Strahlen kommenden Energien. Die Einwirkung dieser periodischen und unaufhörlich von den sieben Strahlen kommenden Ausstrahlungen ist so mÀchtig, dass die sieben
Stellen im Ătherkörper viel sensitiver werden als der ĂŒbrige Teil, und sich zur entsprechenden Zeit zu reaktionsfĂ€higen Verteilungszentren entwickeln. Die Auswirkung dieser sieben Zentren auf den physischen Körper
bringt nach entsprechender Zeit eine Verdichtung hervor â einen Zustand, den man eine âdurch Reizeinwirkung entstandene Reaktionâ aus dichter Materie nennt; auf diese Weise traten allmĂ€hlich die sieben Hauptorgane
des endokrinen DrĂŒsensystems in Funktion. (S. 160 f). . . . Die Zentren in ihrer Gesamtheit und die vielen Kontaktstellen, die man im Ătherkörper findet, sind die Ursache fĂŒr die Entstehung und Erhaltung
des endokrinen DrĂŒsensystems. . . . Die Nadis ihrerseits sind die Ursache fĂŒr das Entstehen und Ă€uĂere Auftreten des zweifachen Nervensystemsâ.(S. 167 f).
4. Energiezentren als Bewusstseinsorgane
Den sieben Hauptkreuzungspunkten der Kraftlinien im vital-Ă€therischen Kraftfeld (im Sanskrit als âChakrasâ oder âChakrenâ bezeichnet) kommt
eine besondere Bedeutung zu; sie sind - da Brennpunkte der verschiedenen EnergiezustÀnde des Seins - als Bewusst-Seinszentren anzusprechen und haben damit eine unmittelbare Beziehung zu den Bewusstseinsebenen.
Sie gleichen Verteilerstationen, durch die die verschiedenen Energien aufgenommen, zu den speziellen Kraftfeldern bzw. den Feinstoffkörpern des
Menschen weitergeleitet und dort verarbeitet werden. Ihre TĂ€tigkeit bildet die Grundlage jeder Entwicklung und ist somit ein MaĂ fĂŒr den Entwicklungsstand des Individuums. Je unbewusster ein Mensch noch lebt,
um so begrenzter sind SchwingungsintensitÀt und -bereich der Zentren.
Nach BENDIT & BENDIT (19762 S.39) verĂ€ndern sie sich aber nicht nur durch den Wandel des Bewusstseinsausdrucks ĂŒber das Lebensalter hinweg,
§ â . . . sondern auch von Augenblick zu Augenblick, je nachdem der Mensch gedanklich oder meditativ tĂ€tig ist oder eine starke Empfindung
in Bezug auf eine Lage hegt.â
Die Sanskritbezeichnung âChakraâ bedeutet âRadâ und rĂŒhrt daher, dass sich diese Energiezentren - hellsichtig wahrgenommen â als drehende
Kraftwirbel darstellen. Man findet ihre Darstellung sowohl im östlichen als auch im westlichen Kulturkreis auf Zeichnungen, an Statuen und Schnitzwerken angedeutet. Oftmals wird dabei â wie z.B. beim Heiligenschein der
christlichen Heiligen oder bei den Kastenzeichen der Hindus â ein bestimmtes Kraftzentrum betont und die ĂŒbrigen weggelassen.
Nach LEADBEATER (19652), der die Zentren auch in farbigen Abbildungen zeigt, gleichen diese Kraftwirbel â solange sie noch unentwickelt
sind â kleinen Kreisen von etwa 5 cm Durchmesser, die beim Durchschnittsmenschen dumpf erglĂŒhen, erweckt und belebt, sollen sie an GröĂe zugenommen haben und dann eher wie funkelnde Strudel aussehen.
§ âAlle diese RĂ€der drehen sich unausgesetzt und in die Nabe oder den offenen Mund eines jeden strömt unaufhörlich eine Kraft aus
höheren Welten ein . . . Diese Kraft ist siebenfĂ€ltiger Natur und alle ihre sieben Formen wirken in jedem einzelnen Chakra, wenn auch in jedem stets eine von ihnen den anderen gegenĂŒber vorherrscht. Ohne diesen
Krafteinstrom könnte der physische Körper nicht bestehen; darum sind auch diese Zentren bei allen Menschen in TĂ€tigkeit, obgleich sie sich in einem unentwickelten Individuum natĂŒrlich nur verhĂ€ltnismĂ€Ăig
schwerfĂ€llig bewegen und gerade nur den fĂŒr die Kraft notwendigen Wirbel erzeugen, aber auch nicht mehr. In einem entwickelten Menschen aber erstrahlen und pulsieren sie in lebendig erglĂŒhendem Lichte, so dass eine
ungeheuer gröĂere Energiemenge sie durchflutet, was wieder zur Folge hat, dass sich diesem Menschen weitere FĂ€higkeiten und Möglichkeiten eröffnen.â(LEADBEATER 19652 S. 6).
Wegen der engen Verwobenheit des Ătherkörpers (der vor allem durch seine sieben Hauptzentren wirkt) mit dem zweifachen Nervensystem und dem
Endokrinum, bildet eine ungleichmĂ€Ăige Entfaltung und Unausgeglichenheit der Zentren den Ausgangspunkt vieler physischer und psychischer Beschwerden.
BENDIT & BENDIT (19762) gehen in ihrer Studie ĂŒber das vital-Ă€therische Kraftfeld bzw. des Ătherkörpers umfassend auf diesen
Problembereich ein.
Zur Lage der Zentren wird ĂŒbereinstimmend gesagt:
WĂ€hrend sich die Kraftwirbel selbst an der OberflĂ€che des Ătherkörpers befinden, der ĂŒber den physischen Körper hinausragt, mĂŒnden oder entspringen ihre trichterförmigen Verengungen im RĂŒckgrat: Man
könnte sich das RĂŒckgrat als einen zentralen Stamm vorstellen, aus dem in bestimmten AbstĂ€nden trichter- oder trompetenförmige BlĂŒten entspringen, deren Kelche sich auf der OberflĂ€che des Ătherkörpers öffnen.
Das Scheitelzentrum oder Kronenzentrum hat seinen Sitz auf dem Haupt. Es bildet das obere Ende des Hauptenergiekanals
entlang der WirbelsĂ€ule. Es wirkt ĂŒber Gehirn und ZirbeldrĂŒse und dient als Ausdrucksmittel geistigen Willens. Durch dieses geistige Organ offenbart sich der höchste Aspekt des Menschen.
Das Stirnzentrum entspringt hinter der Augenbrauenmitte im Gehirn. Es beeinflusst die Hypophyse â es vereinigt die Kraft
der integrierten Persönlichkeit mit den Energien des SELBSTES.
Das Hals- oder Kehlzentrum entspringt in der Halswirbelregion. Es bestimmt die mentale Wesensart der Persönlichkeit
und dient, als höhere Entsprechung zum Sakralzentrum, der Verwertung schöpferischer Energie. Physisch wirkt es auf SchilddrĂŒse und Sprachorgan.
Das Herzzentrum entspringt in der Brustwirbelregion.
Es ist das Organ fĂŒr Aufnahme, Verarbeitung und Verteilung der vereinenden Energie. Seine Entfaltung ermöglicht die Umwandlung emotionellen Begehrens in die Kraft der Liebe und verstĂ€rkt den
Kontakt mit dem SELBST. Physisch wirkt das Zentrum auf Herz, Kreislaufsystem, Vagusnerv und ThymusdrĂŒse.
Das Solarplexuszentrum liegt in der Lendenwirbelregion.
Es wird als das Organ des Verlangens, der GefĂŒhle, WĂŒnsche und Begierden angesehen - im positiven wie im negativen Sinne. Zugleich ist es die Sammel- und Verteilerstelle fĂŒr die Energien der Zentren unterhalb des
Zwerchfells. In ihm zentralisiert sich die Hauptantriebskraft zu unbewusstem Fortschritt im Leben des Durchschnittsmenschen. Physisch beeinflusst das Zentrum die BauchspeicheldrĂŒse und die Verdauungsorgane.
Das Sakral- oder Unterbauchzentrum hat seinen Sitz in der Kreuzbeinregion (sacrum).
Als Zentrum der reproduktiven Energie dient es der Arterhaltung und ist von groĂer Bedeutung fĂŒr KeimdrĂŒsen und Geschlechtsleben.
Zusammen mit Basis- und Milzzentrum, dem Organ fĂŒr die Aufnahme der Sonnenenergie, bewirkt es Aufbau und Formgebung des Körpers.
In den meisten altindischen Schriften fehlen die Angaben ĂŒber das Sakralzentrum, an seiner Stelle wird dann
das Milz-Zentrum gesetzt, obwohl dieses â nach Alice BAILEY â nicht zu den sieben Hauptzentren zĂ€hlt. Der Grund dafĂŒr liegt darin, dass eine vorzeitige Erweckung dieses Zentrums bei einem noch egoistisch
motivierten Individuum groĂe Gefahren mit sich bringt.
Das Basis- oder Wurzelzentrum liegt im unteren Ende der WirbelsĂ€ule, in der SteiĂbeinregion.
Es wird als der Sitz der immanenten kosmischen Kraft im Menschen - der âKundaliniâ angesehen. Von hier aus erfolgt die Versorgung des Organismus mit Lebensenergie.
Dieses Zentrum ist maĂgebend fĂŒr die VitalitĂ€t und beeinflusst die Funktion der Nebennieren.
(Was die beiden unteren Chakren betrifft, wird von einigen Autoren und Energie-Behandlern die
Zuordung genau umgekehrt gesehen: Nebennieren = Sakralchakra und KeimdrĂŒsen = Wurzelchakra.)
In dem System der Zentren ist das Stirnzentrum von hervorragender Wichtigkeit fĂŒr das Gleichgewicht der
niedrigeren Zentren, was mit dem heutigen Wissen der Physiologie ĂŒbereinstimmt, nach dem die mit dem Stirnzentrum korrespondierende Hypophyse als Steuerungszentrum fĂŒr die ĂŒbrigen DrĂŒsen fungiert.
Wenn die esoterische bzw. transpersonale Psychologie die höchsten Funktionen des Menschen mit dem
Scheitelzentrum und mit der von ihm beeinflussten ZirbeldrĂŒse in Verbindung bringt, muss dazu gesagt werden, dass diese Darstellung eine zukĂŒnftige Entwicklungsstufe vorwegnimmt und fĂŒr den heutigen Menschen kaum
Geltung hat.
Nachfolgende Darstellung zeigt eine Kurzcharakteristik der Funktionen der Bewusst-Seins-Zentren
(Chakren) einschlieĂlich der Konflikt-Unterthemen in starker Anlehnung an die âPsychosomatische Energetikâ (PSE) des Ărzte-Ehepaares Reimar und Ulrike Banis.
FĂŒr die Behandlung von Energieblockaden hat Dr. Banis verschiedene homöopathische Komplexmittel zusammengestellt: Energieblockaden auf einer Körper-Etage - etwa dem Becken, Oberbauch, usw. - können z. B. mit den
Chakramitteln (Chavita) behandelt werden, und um mögliche, damit in Verbindung stehende, verdrÀngte seelische Konflikte aufzulösen, werden Emotionalmittel (Emvita) eingesetzt.
Ăhnlich wie bei dem BachblĂŒtensystem geht Dr. Banis davon aus, dass es nur eine begrenzte Anzahl von menschlichen KonfliktzustĂ€nden gibt (nach ihm 28), die man im jeweiligen Einzelfall energetisch austesten muss
- dazu noch die sieben Haupt- bzw. Chakramittel. So hat man also eine ĂŒberschaubare Menge von homöopathischen Mitteln zur VerfĂŒgung, die man recht gut hĂ€ndeln kann!
Mit der PSE lassen sich die Energie-Disbalancen des Chaka-Systems (und des gesamten individuellen Kraftfeldes mit den jeweiligen Konflikt-Unterthemen) exakt diagnostizieren und benennen (!), und dann mit
den Chakra- und Emotional-Mittel balancieren und âwegschmelzenâ. Dr. Banis betont, dass man seine inneren Konflikte niemals vom Kopf her den Beschreibungen zuordnen soll, sondern immer durch Austestung
(also kinesiologische, radiÀsthetisch oder medial). (siehe dazu auch den Link auf der Linkseite).
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(GroĂhirn; ZirbeldrĂŒse) Haupt-Themabereich: Sinn-Orientierung; ganzheitliche höhere Ordnung; ĂŒbergeordnete (systemische) Organisation sich
einer höheren Ordnung unterstellen; (Ver-) âGeistigungâ,
sich âerleuchtenâ lassen, auf die eigene Stimme (seines höheren SELBST) hören â die eigene Wahrheit nicht verleugnen; Ăberwindung der Ego-Grenzen: Leben einer tieferen Sinnhaftigkeit; Beziehung zum Gleichgewichtsorgan: Regelung der Position des Menschen in seiner Umwelt
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7.
C H A K R A
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Konflikt-Unterthemen 25. Misstrauen;
verschlossen, verbissen, nichts geben wollen 26. Haben ĂŒber Sein stellen; Besitzdenken, Egoismus, alles fĂŒr sich haben wollen, EllenbogenmentalitĂ€t, Habgier, Geiz, Hypochondrie,
Verarmungsideen 27. RealitÀt nicht Sehen wollen; Einbildungen visueller, akustischer, olfaktorischer Art; nicht klar sinnlich wahrnehmen können; Halluzinationen, Drogen
28. falsch Denken; ĂŒberwertige ĂŒbersteigerte Einbildungen mentaler Art, Psychosen
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(Zwischenhirn; Hypophyse) Haupt-Themabereich: Intuition, Integration, Ganzheits-Bewusstsein
wahrnehmen, erspĂŒren, intuitiv erfassen eines höheren Ganzen, es (an-)erkennen und sein Leben und Verhalten danach ausrichten; ĂŒberpersönlicher, transpersoaler
Austausch mit anderen â integrale, transpersonale VerknĂŒpfung; offen sein fĂŒr EinflĂŒsse von auĂen (von allen Beteiligten) und diese unterschiedlichen Strebungen und
Strömungen zum Besten des Ganzen stimmig integrieren
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6.
C H A K R A
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Konflikt-Unterthemen 19. zaghaft;
EntscheidungsschwĂ€che, mutlos, diplomatisch, Dinge nicht klar sehen wollen 20. SelbstgenĂŒgsamkeit; bescheiden, unterwĂŒrfig, hochnĂ€sig, eingebildet, nur um sich selbst kreisend, stolz,
eitel, Narzissmus 21. körperlich ĂŒberanstrengt; unruhig-angespannt, FingernĂ€gelkauen, sympathikoton ĂŒbersteuert, gereizt, nicht entspannen können, motorisch ruhelos 22.
Unruhe; mental ĂŒbersteuert, Dauersorgen, ohne Entspannung, NervositĂ€t geistig 23. angespannt; verkrampft, hilflos, impulsiv, schneller Denken als Handeln, Tics
24. dauerndes Unbehagen; anhaltende Schmerzen, DysÀsthesien, Körpermissempfindungen, Depressionen, hoffnungslos
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(Kehlkopfplexus; SchilddrĂŒse) Haupt-Themabereich:
SELBST-Ausdruck; Mut seine Stimme zu erheben; sein Eigenes nach auĂen tragen Ausdruck nach auĂen; in der Kommunikation mit anderen, die eigenen
Erkenntnisse nach auĂen tragen; sich als eigen-stĂ€ndige, individuelle Einheit darstellen und prĂ€sentieren: dazu seine Stimme erheben und sein Eigenes
nach auĂen tragen (es der Allgemeinheit damit zur VerfĂŒgung stellen) - und einer möglichen Kritik (strafendem Ăber-Ich) preisgeben; Titanen-Kampf zwischen GefĂŒhl und Mental
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5.
C H A K R A
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Konflikt-Unterthemen
17. GefĂŒhlsleere; gedanken- und gefĂŒhllos,
Wurstigkeit, gleichgĂŒltig, lieblos, (geschockt, erstarrt)
18. hastig;
hastig-impulsiv, ĂŒberlegen, schneller denken als handeln, stottern
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(Plexus cardiacus; ThymusdrĂŒse) Haupt-Themabereich: Vertrauen, MitgefĂŒhl, WertschĂ€tzung;
ĂŒberpersönliche Liebe, âMit-Geschöpflichkeitâ Entwicklung nicht-selbstbezogener, ĂŒberpersönlicher Liebe,
von WertschÀtzung und echter Akzeptanz von Ander-en und Ander-em; Dienst- und
Verzichts-Bereitschaft aus Zugehörigkeitsbewusstsein; Wir-Bewusstsein, Gruppen-Bewusstsein; Entwicklung von HerzenswÀrme, Mit-Menschlichkeit
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4.
C H A K R A
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Konflikt-Unterthemen 12. geistig ĂŒberanstrengt;
MĂŒhe der stĂ€ndigen Gedankensammlung, DenkschwĂ€che, Legasthenie 13. zurĂŒckgezogen;
waidwund, tief verletzt, desinteressiert, um sich selbst kreisend, autistisch selbstbezogen, ungute Regression 14. Eingeschlossen;
eng und angespannt, Furcht verrĂŒckt zu werden, nicht aufatmen und durchatmen können, ZwĂ€nge 15. stark verĂ€ngstigt; unheimlich-schrecklich, allein gelassen, Phobien 16. Panik;
es bricht mir das Herz, wie von einer schrecklichen Welle ĂŒberrollt, Panikattacken, Todesangst
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(Solarplexus; BauchspeicheldrĂŒse) Haupt-Themabereich:
Einverleibung-Verdauung: Fremdes in âEigenesâ umbauen und einbauen Haltung zum MĂŒtterlich-Gebenden/-NĂ€hrenden/-Bergenden (tiefenpsychol. 2. Entwicklungsphase = orale Phase); grundlegende BedĂŒrfnisbefriedigung;
Erleben des GenÀhrt- und Gepflegtwerdens, des Umsorgtwerdens; Assimilation von Fremdem - Fremdes sich zu eigen machen, es annehmen bzw. es nach ernsthafter Auseinandersetzung individuell variieren
und individuell weiter verwenden
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3.
C H A K R A
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Konflikt-Unterthemen 8. Isoliert;
interesselos, stumpf, versteckt etwas unglĂŒcklich, Faulheit, lethargisch, antriebslos 9. Explodieren;
extrem gestaut, Zerstörungswut, absichtlich böse sein wollen, JÀhzorn, TobsuchtsanfÀlle 10. Mehr Habenwollen;
gierig unersĂ€ttlich, stĂ€ndig unzufrieden, vereinnahmend, machtbesessen, diktatorisch, rĂŒcksichtslos, Triebhaftigkeit, aggressiv 11. Hungrig
â nach guten GefĂŒhlen, im Innersten unzufrieden, SĂŒchte, Anorexie, Bulimie
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(Sakralplexus; Nebennieren) Haupt-Themabereich: Entfaltung von Mut und Kraft; Selbstbehauptung (KonfliktbewÀltigung oder Konfliktvermeidung/ VerdrÀngung /Flucht ?)
sich selbst behaupten und gegen die Umgebung abgrenzen (tiefenpsychol. 3. Entwicklungsphase = expansive und motorisch-aggress. Phase
autonome, selbstbehauptende IndividualitĂ€t); Auseinandersetzung mit (Ich-bedrohlichen) Lebens-Situationen; systemdienliche VerfĂŒgung u. Verteilung der Grundenergie, der Lebensenergie und VitalitĂ€t
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2.
C H A K R A
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Konflikt-Unterthemen
5. Hektisch; hyperkinetische Symptome,
aufgeregt, nervös 6. Durchhalten; selbstbeherrscht sein wollen trotz, GefĂŒhl der Hilflosigkeit, somatisierte Ăngste 7. Vermeintliche StĂ€rke; Arroganz,
trotzig, schnippisch, heimlich unterlegen
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(SteiĂbein- u. Beckengeflecht; KeimdrĂŒsen)
Haupt-Themabereich: Erdung, Urvertrauen, existentielle Sicherheit, Ăberlebenswillen MaĂ an Lebensenergie und VitalitĂ€t; (Ăber-) Lebenswillen; Willen zum körperl. Sein; Urvertrauen (Thematik der tiefenpsychol. narzisstischen
Phase = Selbstwert u. Selbstliebe durch Sich-willkommen-geheiĂen-fĂŒhlen); SelbststĂ€ndigkeit; Selbstsicherheit; berufl. Sicherheit â Arbeitslosigkeit; StabilitĂ€t in der Beziehung zu einem
Partner â Alleinleben, Einsamkeit; alle seine Anlagen und Talente leben können (u. -wollen)
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1.
C H A K R A
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Konflikt-Unterthemen
1. Un-SelbststÀndigkeit; PubertÀtskonflikte, selbst nicht gut genug sein,
MinderwertigkeitsgefĂŒhle 2. Unkonzentriert; zerstreut, gedankenverloren, sehnsĂŒchtig, ungeerdet 3. Ausgeliefert; willensschwach, hilflos wie ein Baby, BettnĂ€ssen, Einkoten,
Inkontinenz 4. Extrem selbstbeherrscht; Sadomasochismus, destruktive AggressivitĂ€t, GefĂŒhle nicht zulassen durch Vernichten von GefĂŒhlen, Perversionen, psychopathisch (Extremform),
GefĂŒhllosigkeit, Alexithymie
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5. Die Entwicklung des Menschen unter dem Aspekt der Feinstoff-Lehre
Das Wissen um die feinstofflichen ZusammenhÀnge bringt uns zu einer neuen Denkweise:
Jeder psychische Vorgang ist als energetisches Geschehen deutbar: Sein oder Leben wird verstanden als Schwingung â Er-leben als Mit-Schwingen. Die zunĂ€chst neutrale Energieschwingung eines
Geschehens ruft im entsprechenden menschlichen Feinstoffkörper ein Mitschwingen (= eine Empfindung) hervor:
Dann wird diese wahrgenommene Schwingung durch positive oder negative Bewertung
â entsprechend unserer vergangenen persönlichen Erfahrungen und durch Identifikation mit ihr â zum persönlichen Erlebniswert und damit ein Teil unserer Eigenschwingung (dem Hellseher auch als eine
spezifische FÀrbung unserer Aura bzw. Feinstoffkörper sichtbar).
WĂ€hrend der Dauer der Empfindung herrscht die Energieschwingung, bzw. die FĂ€rbung, bzw. die Art der Feinstoffsubstanz in unserem
Astralkörper vor, um dann nach einer Weile wieder zu vergehen.
Jedoch nicht vollstĂ€ndig, denn ein kleiner Anteil der Schwingung, der Farbe, bzw. des Feinstoffes verbleibt im Astralkörper zurĂŒck, und es bildet sich so allmĂ€hlich eine gewohnheitsmĂ€Ăige
Energieschwingung (sprich: ein bestimmter Charakterzug) aus.
Eine starke Erregung im Astralkörper wirkt auch auf den Mentalkörper ein und ruft in dieser feineren Substanz eine analoge
Schwingung hervor. AllmĂ€hlich entsteht dann ein Kampf zwischen den Schwingungen, die von den aktuellen EindrĂŒcken der âLeidenschaftsobjekteâ erzeugt werden und den Schwingungen, die aus den
Erinnerungen vergangener leidvoller Erfahrungen mit diesen gleichen âLeidenschaftsobjektenâ herrĂŒhren. (Jedes âLeidenschaftsobjektâ kann positiv oder negativ erlebt werden, z.B. Essen: in MaĂen kann
man es genieĂen, im ĂbermaĂ erzeugt es Disharmonie und Krankheit). Dieser innere Kampf regt das Bewusstsein (d. h. unser wachsendes ICH) dazu an, vielen der Schwingungen, die von der AuĂenwelt (spĂ€ter
auch vom eigenen Denken) den Astralkörper in Schwingung versetzen, zu widerstehen und den immer stĂ€rker werdenden Willen dazu zu gebrauchen, die Leidenschaften (seine GefĂŒhls- und Wunschregungen) zu
beherrschen, statt ihnen freien Lauf zu lassen.
Feinstofflich bedeutet das, dass allmĂ€hlich die gröberen Substanzen aus den Feinstoffkörpern ausgestoĂen und feinere
Feinstoffsubstanzen in das GefĂŒge unserer Feinstoffkörper eingebaut werden, bis sie empfĂ€nglicher gemacht sind fĂŒr die feineren Schwingungen der erhabeneren GemĂŒtsregungen, des höheren philosophischen
Denkens und der KĂŒnste, und sie somit immer vollkommenere Werkzeuge und Ausdrucksinstrumente des SELBST bzw. der SEELE sind.
Der Grad der Entwicklung bzw. der Bewusst-Seins-Höhe eines Individuums lÀsst sich (von einem Hellseher) an
der Aura erkennen, also an der farblichen Gestaltung bzw. der Schwingungsfrequenz oder an der Reinheit der Feinstoffsubstanz der einzelnen Feinstoffkörper.
So unterscheidet z.B. LEADBEATER (1964) nach den farblichen Zusammensetzungen der Feinstoffkörper den Typ des
âPrimitivmenschenâ, den Typ des Durchschnittsmenschen und den Typ des geistig Entwickelten.
Wenn auch bewusstes Streben nach Höherentwicklung durch Meditation uns tatsÀchlich in unserer Entwicklung vorwÀrts bringt, so muss
auf der anderen Seite gesagt werden, dass dieses BemĂŒhen auch Gefahren mit sich bringen kann. Besonders auf eine mögliche Ăberstimulierung unserer Feinstoffkörper und Energiezentren (bzw. unseres DrĂŒsen-
und Nervensystems) soll hingewiesen werden.
Zwar sind begeistertes Streben und Entschlossenheit notwendige Tugenden fĂŒr die Bewusstseinsentwicklung, wenn sie aber ohne
VerstĂ€ndnis fĂŒr die Bedeutung von Zeit angewandt werden, können durch Ehrgeiz verfrĂŒht ausgelöste KrĂ€fte die KapazitĂ€t der niederen BewusstseinstrĂ€ger ĂŒbersteigen und diese schĂ€digen.
Vordringliches Gebot im Anfangsstadium der Meditationspraxis muss deshalb eine LĂ€uterung der BewusstseinstrĂ€ger bzw. ein BemĂŒhen
um ihre Reinheit sein. Und genau dieses wollen die ersten Stufen des Acht-Stufen-Weges des Raja-Yoga erreichen. Die Hinwendung zur Meditation beginnt nach diesem 8-Stufen-Weg erst mit Stufe 6 â
mit der Ăbung der Konzentration und mĂŒndet in die Stufe 8 der Kontemplation.
Vorher wird von richtigem Verhalten (Stufe 1), von Selbstzucht (Stufe 2), rechter Haltung (Stufe 3),
Beherrschung der Lebenskraft (Stufe 4) und von Beherrschung und ZurĂŒckziehung der Sinne (Stufe 5) gesprochen. (BAILEY 1963, S.173 ff).
Im allgemeinen werden die ersten beiden Stufen, die besonders fĂŒr die LĂ€uterung maĂgebend sind, als moralische Ăbungen
angesprochen, aber LÀuterung im Zusammenhang mit Meditation als Energielenkung meint immer eine Verfeinerung des dreifachen niederen Kraftfeldes bzw. der drei niederen Feinstoffkörper mitsamt dem
grobphysischen Körper.
In der östlichen Lehre wird in diesem Zusammenhang auch von Ă€uĂerer und innerer Reinigung gesprochen, wobei die Reinheit
immer das Fein-stoffliche, die kraftdurchpulste Substanz betrifft, aus der die einzelnen BewusstseinstrÀger bestehen.
Charaktereigenschaften sind danach letztlich â um es nochmals zu betonen â als individuumspezifische Ansammlung feinstofflicher
Substanz anzusehen, die sich â wie weiter oben ausgefĂŒhrt â auch als Farbtönungen in der Aura kundtun.
Genauer wird unterschieden zwischen:
1. Ă€uĂerer Reinheit â physischer Körper
2. magnetischer Reinheit â Ătherkörper
3. emotionaler Reinheit â Astralkörper
4. mentaler Reinheit â Mentalkörper
In BAILEY (1963, S.191 f) steht darĂŒber:
§ âEs ist genauestens zu beachten, dass diese Reinheit die Substanz betrifft, aus der ein jeder dieser TrĂ€ger besteht. Die
Reinheit wird auf dreierlei Art erlangt: 1. Durch Aussonderung der unreinen Substanz oder jener Atome und MolekĂŒle, die den freien Ausdruck des Geistes beeintrĂ€chtigen und ihn an die Form binden, so
dass er weder unbehindert einströmen noch frei sich entfalten kann. 2. Durch Aufnahme solcher Atome und MolekĂŒle, die auf eine Form hinarbeiten, durch die sich der Geist in angemessener Weise
auswirken kann. 3. Durch Schutz der gereinigten Form vor Verunreinigung und Verderbnis.''
Solange die einzelnen Feinstoffkörper der Persönlichkeit also durch Bewusstmachung und Durcharbeitung von verdrÀngten
Schattenseiten (= Aussonderung unreiner Substanz) und durch Verfeinerung der den verdrÀngten Schattenseiten zugrunde liegenden AntriebskrÀften (= Einbau von höher schwingenderer
Feinstoffsubstanz) nicht eine bestimmte Frequenz und QualitĂ€t besitzen, bestehen fĂŒr den Ăbenden kaum Möglichkeiten mit höheren (und damit mĂ€chtigeren) Energien in BerĂŒhrung zu
kommen, was in diesem Falle fĂŒr ihn einen Schutz darstellt.
LĂ€sst er aber den Zeitfaktor auĂer Betracht und ĂŒbt mit ĂŒbermĂ€Ăiger Willensanspannung und fanatischer Unbeirrtheit, so kann
er durchaus Schaden erleiden: Durch Meditation kann die Bewusstseinsentfaltung wohl beschleunigt werden â ein Ăberspringen von Stufen ist aber trotzdem nicht möglich.
Eine forcierte, gewaltsame oder falsch angeleitete Meditation kann bewirken, dass der Ăbende dann die an der Basis der WirbelsĂ€ule
ruhende Energie (die Kundalini) gewaltsam erweckt und sie so verfrĂŒht zum Aufstieg in das Scheitelzentrum zwingt.
In solchen FĂ€llen schreitet die ausgelöste Kundalini nicht in der natĂŒrlichen Weise sachte nach oben und aktiviert
Bewusstseinszentrum um Bewusstseinszentrum, sondern sie eilt unter steigender Hitzeentwicklung die WirbelsĂ€ule empor, wobei sie feinstoffliches âGewebeâ zwischen den Zentren zerstört und dann buchstĂ€blich
die Gehirngewebe ganz oder teilweise verbrennen kann.
Jemand, der diese gefÀhrliche Wirkung an sich selbst erlebt hat, ist Gopi KRISHNA (1983).
In seinem Buch berichtet er von seinen Erfahrungen mit der gewaltsamen Erweckung der Kundalini durch allzu intensive Meditation. Mit
elementarer Gewalt nahm die Kraft ihren Aufstieg in seiner WirbelsÀule und richtete ihn fast zugrunde. Zwar gelangte der Autor zu einer Bewusstseinsausweitung, verbunden mit einem starken Licht- und
GlĂŒckseligkeitserleben, doch tiefe Depressionen, starke AngstgefĂŒhle und ErschöpfungszustĂ€nde steigerten sich immer mehr und brachte ihn an den Rand des Wahnsinns. Erst nach jahrelangem Kampf gelang es
ihm, dem drohenden Wahnsinn Herr zu werden und zu der positiven Erfahrung einer progressiven Bewusstseinserweiterung zu kommen.
Wenn auch die durch forcierte Meditation verfrĂŒht ausgelöste Energie nicht unbedingt ihre ganze Gewalt völlig entfalten muss,
so besteht noch die Gefahr der Ăberstimulierung einzelner Zentren. Es sind dann die Zentren, die das Individuum am hĂ€ufigsten fĂŒr seinen Lebensvollzug in Gebrauch hat und die der gröĂeren Energie aus
diesem Grunde den geringsten Widerstand entgegenstellen.
Diese ĂŒberstimulierten Zentren geben dann zu viel Energie an die von ihnen beherrschten Regionen ab, ĂŒberaktivieren die
entsprechenden DrĂŒsen und steigern die von ihnen bewirkten Leidenschaften, Triebe, WĂŒnsche oder GefĂŒhle unter UmstĂ€nden in solchem MaĂe, dass es dem Betroffenen unmöglich wird, ihnen auch trotz besten
Vorsatzes Widerstand zu leisten.
Diese Tatsache macht zugleich noch einmal deutlich, dass auĂer dem âWeg in die Höheâ, der âWeg in die Tiefeâ verfolgt
werden muss.
Damit ist gemeint, dass durch Arbeit am Unterbewussten unsere nicht-bewussten inneren Konflikte in unserer GefĂŒhls-, Wunsch-
und Triebnatur (im Astralkörper) aufgelöst werden mĂŒssen. Denn die damit verbundenen (unbewussten) Fixierungen an diese energetischen Komplexe können eben sonst die durch forcierte Meditation ausgelösten
Energien an sich ziehen, die energetischen Komplexe damit verstÀrken und unkontrollierbar machen.
Eine vorab geleistete Arbeit am Unterbewussten bzw. eine gleichzeitige Arbeit am Unterbewussten und Ăberbewussten ist deshalb
anzuraten.
Im Anfangsstadium des Meditationsweges lassen sich alle diejenigen Fertigkeiten erlernen und ĂŒben, die fĂŒr eine intensivere
Meditation unverzichtbar sind: ruhiger, fester Sitz; entspannte Haltung; Einpunktigkeit in der Konzentration.
Die benötigte Zeit zur Erlangung dieser Fertigkeiten â begleitet durch Ăbungen im Alltag nach AUROBINDOs Leitsatz âAlles
Leben ist Yogaâ â dient gleichzeitig dem langsam vonstatten gehenden Substanzaustausch in unseren Feinstoffkörpern und damit deren Reinheit.
6. Feinstoff-Reinigung durch âLichtspracheâ
Wie unter Pkt. 2 schon ausfĂŒhrlich dargestellt (2. Feinstoff: Grundlage der Erscheinungswelt), mĂŒssen wir
heute â sowohl von der ĂŒberlieferten alten indischen Philosophie her, als auch von der modernen Quantenfeldtheorie aus â sinnvollerweise davon ausgehen, dass es hinter, bzw. richtigerweise gesagt, vor der
Materie â auf dem Bogen der Involution â einen Zustand geben muss, der noch nicht materiell oder grobstofflich ist, sondern gewissermaĂen âvormateriellâ oder eben
feinstofflich, wobei dieser feinstoffliche Zustand dann als die Grundlage des grobstofflichen Seins oder der Erscheinungswelt angesehen werden kann.
Der gesamte Kosmos ist demnach also ein einziges Kraftfeld mit unterschiedlich starken ErregungszustÀnden bzw. unterschiedlichen
Schwingungshöhen â unterschiedlicher Feinheit oder Dichte. Dieses kosmische Kraftfeld bildet ein ununterbrochenes TĂ€tigkeitsfeld, in stĂ€ndiger, unaufhörlicher Bewegung â ein ewiges Medium fĂŒr den
Austausch und die Ăbertragung von Energien und Informationen.
Durch dieses Kraftfeld steht alles Manifestierte im Universum miteinander in Beziehung, von den entferntesten Sternen ĂŒber unser
eigenes Sonnensystem mit seinen Planeten bis hinunter zu den kleinsten Formen und Erscheinungen auf unserer Erde. Die Vorstellung des Sonderseins, der Isolierung des Einzelteils, des Einzelwesens, ist hiernach
eine Illusion des beschrÀnkten menschlichen Denkens.
Um das Individuelle, das Besondere, eines Teilkraftfeldes aufrecht zu erhalten, bedarf es einer bestimmten Information. Und sollte es
â aus welchen GrĂŒnden auch immer â zu einer Un-Ordnung eines Systems gekommen sein, kann durch (Wieder-)ZufĂŒhren einer entsprechenden Information zu diesem morphogenetischen Feld (bzw. zu dieser
âBlaupauseâ der materiellen Manifestation) der Ganzseins-, bzw. Heilseins-Impuls wieder vermittelt werden.
Ob es nun die grobstofflichste Ebene des physischen Körper betrifft oder schon die feinstofflicheren Ebenen wie Astral- oder
Mentalkörper â der Ganzheits- oder Heilimpuls ist ein Informationsimpuls! Nach der Diagnose bzw. der Erkenntnis der entsprechenden Störung (= der aktuelle dissonante Schwingungszustand des individuellen
feinstofflichen Kraftfeldes) sollen die zugefĂŒhrten Informationen durch das Resonanzprinzip helfen, die systemischen Energieblockaden bzw. -verzerrungen des menschlichen multidimensionalen Energiekraftfeld zu
re-harmonisieren, so dass der innere Selbstregulationsmechanismus wieder voll wirksam werden kann.
Auf dieser Sichtweise von Korrektur von Entgleisungen des menschlichen Systems bauen viele KomplementĂ€rrichtungen auf, wie z.B. Radionik, Homöopathie, Bioresonanztherapie, PSE, BachblĂŒten,
Neue Homöopathie von Körbler (Literatur dazu: Medizin zum Aufmalen), oder eben auch die âLichtspracheâ der Curaderos (mexikanische Schamanen).
Die âLichtspracheâ der Curaderos bedient sich bei diesem Prozess der Umprogrammierung ganz bestimmter Programmierbausteine,
nĂ€mlich einer groĂen Menge von Farb-Form-Kombimationen (FFKs), wie z.B.
roter gelber blauer
WĂŒrfel
oder
rote grĂŒne tĂŒrkise
Pyramide:
Dabei kennzeichnet die Farbe die Eigenschaft der Energie (also z.B. rot = AktivitÀt, Aktion, und Stimulation;
gelb = Klarheit und aktive Intelligenz; grĂŒn = Balance, Heilung und neues Wachstum; blau = Kommunikation
und Wiederbelebung; tĂŒrkis = Reinigung und Wertschaffung ...), wĂ€hrend die Form die TĂ€tigkeit der Energie
kennzeichnet⊠wie die Energie (âin welcher Formâ) tĂ€tig werden soll⊠(z.B. der WĂŒrfel stabilisiert die Energie
, die Kugel sorgt fĂŒr grenzenloses FlieĂen, die Pyramide bewahrt, kultiviert und integriert...).
Soll heiĂen:
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= stabilisiert AktivitÀt, schrÀnkt TÀtigkeit ein
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= stabilisiert Klarheit, legt Organisation fest
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= stabilisiert Kommunikation, verdichtet VitalitÀt
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= bewahrt AktivitÀt, integriert TÀtigkeit
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= bewahrt Balance, integriert Wachstum
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= bewahrt Wert, kultiviert Wert
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Statt also unsere negativen Konditionierungen, Negativ-Programmierungen, krankmachenden GlaubenssÀtzen
in bekannter Manier mit positiven Affirmationen zu bearbeiten, indem wir mit sehr mĂŒhsamer und ausdauernder
Ăbung solche neuen Affirmationen unserem Unterbewusstsein quasi âeinblĂ€uenâ â ist es mit diesen
âLichtspracheâ-Bausteinen, bzw. mit dieser direkten Feinstoffprogrammierung gar nicht mehr mĂŒhsam, uns eine
Neuordnung fĂŒr unsere Feinstoffkörper âzu besorgenâ, in dem wir diese Lichtsprache z.B. selber erlernen, oder
uns ein so genanntes Grid (Raster, Gitter, Netz, Matrix) schreiben/kreieren/erstellen lassen.
Es gibt die Möglichkeit ein 7förmiges Grid zu benutzen, um unser gesamtes persönliches Feinstoff-Feld neu
auszurichten oder damit auf die Energie von Orten und Objekten positiven Einfluss zu nehmen (z.B. auf die Energie unserer Wohnung oder unseres Arbeitszimmers⊠oder unseres Amuletts.
Oder wir können einen 49förmigen Lichtsprache-Grid zielgerichtet fĂŒr jedes erdenkliche Vorhaben einsetzenâŠ
fĂŒr den Zugewinn an körperlicher Gesundheit oder SELBST-Wert oder fĂŒr andere angestrebte psychische Eigenschaften bis hin zur optimalen Logistik unserer Bildung, Wohnung, Arbeit und Geld!
So sieht z. B. ein persönliches 7förmiges Lichtsprache-Grid fĂŒr eine Person aus:
Und so sieht z. B. ein 49förmiges Lichtsprache-Grid fĂŒr den Zugewinn an emotionaler SouverĂ€nitĂ€t aus:
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