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Esoterische Psychologie (Transpersonales)
      

  1. Der Weg des Glaubens und der Weg des Wissens

  2. Feinstoff: Grundlage der Erscheinungswelt

  3. Die Feinstoff-Körper des Menschen

  4. Energiezentren als Bewusstseinsorgane

  5. Die Entwicklung des Menschen unter dem Aspekt der Feinstoff-Lehre

  6.Feinstoff-Reinigung durch “Lichtsprache”

LITERATURLISTE III

1. Der Weg des Glaubens und der Weg des Wissens

Auf dem Weg zu unserem HÖHEREN SELBST oder anders ausgedrĂŒckt: fĂŒr den Entwicklungsprozess der allmĂ€hlichen SELBST -Identifikation, bzw. der zunehmenden Dis-Identifikation mit unseren Erfahrungs- bzw. Ausdrucksinstrumenten trĂ€gt auch das Wissen ĂŒber den feinstofflichen Aufbau unseres Seins bei.

VergegenwĂ€rtigen wir uns zunĂ€chst noch einmal, dass sich die Weltwerdung aus einer Einheit, dem Ursprung, heraus vollzieht, indem sich diese Einheit immer mehr zergliedert, differenziert und Teile von sich immer mehr ab- und eingrenzt bis diesen Teilen das Wissen von der ursprĂŒnglichen Einheit verlorengegangen ist.

Dies ist der Vorgang der Involution - die Ein-wicklung des EINEN LEBENS in kleinste Selbstbegrenzungen, hinunter bis zum tiefstmöglichen Punkt - den harten, konkreten Atomen. Danach erfolgt der Prozess der Evolution: die Ent-wicklung des EINEN LEBENS aus den Selbstbegrenzungen zurĂŒck zum URSPRUNG mit dem zusĂ€tzlichen Gewinn aller gemachten Erfahrungen.

Mit dem Beginn der Evolution (der RĂŒckbindung zum Ursprung) tritt dann das INDIVIDUALITÄTS- bzw. das ICH-HEITS- Prinzip hervor, welches sich im Laufe der Evolution immer mehr intensiviert.

Es lĂ€sst sich deshalb sagen: das INDIVIDUALITÄTS- bzw. ICH-HEITS-Prinzip ist das besondere Kennzeichen der Evolution. Dieses Prinzip bringt das Spezifische einer jeden Sache hervor; es kommt entsprechend des jeweiligen Naturreiches als spezifischer Bewusst-Seins-Zustand und damit als psychische QualitĂ€t bzw. als innere Eigenschaft zum Ausdruck.

Im Mineralreich zeigen die Atome beim Aufbau von MolekĂŒlen eine rudimentĂ€re Form von Intelligenz: Sie besitzen die FĂ€higkeiten zur Unterscheidung, haben selektive Kraft und die FĂ€higkeit anzuziehen und abzustoßen:  sie wĂ€hlen, sondern aus und unterscheiden!

Im Übergang zum Pflanzenreich gewinnt das Atom zu seiner selektiven BefĂ€higung eine neue psychische BefĂ€higung dazu: die Pflanzen zeigen EmpfindungsfĂ€higkeit oder rudimentĂ€res GefĂŒhl.
Man könnte sagen, dass sich die KontaktfĂ€higkeit oder das Wahrnehmungsvermögen des Atoms beim Übergang von einem Naturreich ins andere erhöht hat.

Im Tierreich kommt zu den genannten QualitÀten dann der Instinkt dazu; eine Eigenschaft, die sich bei höheren Tiergattungen schon als MentalitÀt auftut.

Das fĂŒhrt schließlich zum menschlichen Wesen, dem vierten Naturreich, dem erstens alle diese QualitĂ€ten in weit stĂ€rkerem Maße zu eigen sind und dem zweitens noch ein weiterer Faktor hinzugefĂŒgt ist - der WILLE.

Der Mensch zeigt somit intelligente, schöpferische AktivitÀt, er ist zu Emotion oder Liebe fÀhig und er hat einen intelligenten Willen; dazu ist er nicht nur bewusst, sondern sogar seiner selbst bewusst.

Man kann also sagen: je weiter die Ent-wicklung des Seins sich wieder dem URSPRUNG nĂ€hert (sich ihm immer mehr rĂŒckverbindet), desto grĂ¶ĂŸer wird auch der Grad der IndividualitĂ€t bzw. des Bewusst-Seins.

Bewusst-Seins-Höhe kann deshalb auch definiert werden als Grad der RĂŒckverbindung mit dem URSPRUNG/URGRUND (Wortbedeutung von Religion: religio (lat.) = RĂŒckverbindung). Meditation, als Methode zur Bewusstseinserhöhung bzw. -erweiterung wird somit nicht zu unrecht oft mit religiösen Dingen verknĂŒpft.

Was aber damit meistens assoziiert wird, ist Religion im Sinne von Glauben - Glauben als Gegenpol zum Wissen. ZunĂ€chst muss dazu gesagt werden, dass Meditation grundsĂ€tzlich nicht religiöse Themen zum Inhalt haben muss; diese Methode oder Wissenschaft kann indessen auf alle nur möglichen Lebensbereiche oder -vorgĂ€nge angewandt werden, um sein Bewusstsein bezĂŒglich dieser Dinge zu verĂ€ndern oder zu erweitern.

Da aber eine stetige Bewusstseinserweiterung gleichzusetzen ist mit Erhöhung der RĂŒckverbindung zum URSPRUNG , fĂŒhrt lĂ€ngere Meditationspraxis unweigerlich ins Religiöse - diesmal aber in dem Sinne, wie gerade dargelegt: ReligiositĂ€t oder Religion hat dann nichts mehr mit blindem Glauben zu tun, sondern mit Wissen - mit Wissen vom URGRUND des SEINS, oder wenn es genehm ist: mit Wissen bzw. Erfahrung von GOTT.

Echte Erkenntnis beruht immer auf Erfahrung.

In den Naturwissenschaften wird neues Wissen deshalb leicht akzeptiert, weil es prinzipiell jeder durch eigene Erfahrung bestÀtigen kann. Der Wissenschaftler verlangt nicht, dass irgendetwas geglaubt wird:

Wird in der Welt auf irgendeinem besonderen Wissensgebiet eine Erfahrung gemacht, so folgt mit unbedingter Notwendigkeit daraus, dass diese Erfahrung schon vorher möglich war und auch in der Gegenwart und Zukunft zu wiederholen sein muss. Übereinstimmung des Gleichen ist strenges Naturgesetz: was sich einmal ereignet hat, kann sich jederzeit wieder ereignen.

Und deshalb ist auch wahre Religion (re-ligio) nur begrĂŒndbar auf Erfahrung, die durch eine Transzendierung unseres normalen Tagesbewusstseins erreicht werden kann.

Prinzipiell gibt es dabei zwei Stufen oder Schwergewichtspunkte:

1. Die Stufe der Mystik - im Osten Bhakti-Yoga, der Yoga des Herzens oder der Liebe.

2. Die Stufe des Okkultismus: die bewusste Handhabung und Lenkung von Energien aufgrund von Erkenntnis und  willentlicher Gedankenbeherrschung - im Osten Raja-Yoga [Radscha], der Yoga des Denkens oder Willens.

Der Mystiker ist der emotionell Suchende: er versucht eine Vision des URSPRUNGS, des Urgrundes, den er “GOTT ” nennt, zu erschauen und durch Sehnen und intensive Hingabe mit ihm in Kontakt zu kommen. Dabei neigt er dazu, das Denken auszuschalten: er strebt und ist hingebungsvoll bis zur inneren “Entflammung”.

Der reine Typus ist gefĂŒhlshaft, vertrĂ€umt, visionĂ€r, unpraktisch (karikiert dargestellt: er/sie betet jahrelang: “Lieber Gott, lass mich doch in der Lotterie gewinnen, lass mich doch in der Lotterie gewinnen! Bitte!!!” - Bis es IHM dann eines Jahres zu dumm wird und ER einen Blitz und Donner runterhaut: “Verdammt!! Gib' mir doch wenigstens eine Chance, und kauf‘ dir ein Los!”), und ihm fehlt kritisches Unterscheidungsvermögen; er ist sensibel und neigt zum MĂ€rtyrertum und zur Selbstaufopferung.

Kommt der Mystiker mit dem URGRUND, dem ABSOLUTEN SEIN, mit GOTT in Verbindung, so bleibt doch ein DualitĂ€tsgefĂŒhl, weil sein Bewusstsein die erschaute Vision nicht als sein (wahres) SELBST erkennt und nicht mit Ihm verschmilzt. (Gleichnis: Ich will Zucker schmecken).

Die Grundprinzipien des Okkultisten sind stets diejenigen des Wissens und der mentalen Einstellung zum Problem der Göttlichkeit. Das Denkprinzip, welches der Mystiker auszuschalten sucht, wendet der Okkultist gerade an. Er konzentriert sich zunĂ€chst auf das Objektive bzw. die Formen und studiert die zugrundeliegenden GesetzmĂ€ĂŸigkeiten solange, bis er die Formen aus dem Auge verliert und am Ende (auch) zum Kern des Lebens gelangt und in jeder Form die immanente Göttlichkeit erkennt.

Er wendet dann die gefundenen Gesetze fĂŒr seine Bewusstseinserweiterung an, indem er die verschiedenartigen Energien handhabt und gezielt lenkt. Dadurch kommt er schließlich an sein Ziel: die Erlangung des bewusst wahrgenommenen Eins-Seins mit seiner immanenten Göttlichkeit (schöpferische Intelligenz), welche sein (wahres) SELBST ist.

Im Gegensatz zur mystischen Vereinigung ist diese Erfahrung frei von jedem DualitÀtsempfinden. (Gleichnis: Ich bin Zucker).

Aber auch der ausgeprĂ€gte Okkultist, der Wissenschaftler, hat seine SchwĂ€chen: Überbetonung seiner Eigenart fĂŒhrt zu Stolz, Egoismus und zur Neigung, die Gesetze aus Neugierde oder Machtinteresse anzuwenden.

Der Mystiker mag leicht zu der Ansicht neigen, dass der Okkultist/der Wissenschaftler den Intellekt zu sehr einsetzt und den Weg des Wissens ĂŒberschĂ€tzt, wĂ€hrend der Okkultist/der Wissenschaftler dazu geneigt sein mag, den Weg des Mystikers gering zu schĂ€tzen und die mystische Methode als etwas anzusehen, das er lĂ€ngst hinter sich gelassen hat.

Aber so wie der reine Mystiker das Ziel seines Strebens verfehlt, solange es ihm nicht gelingt, sein Denkvermögen zu gebrauchen und seinen intelligenten Willen zur Anwendung zu bringen, so muss in gleicher Weise auch der Okkultist/der Wissenschaftler scheitern, solange sein Machtwille, seine IntellektualitÀt und sein Wissen nicht von weiser, selbstloser Liebe bzw. Ethik begleitet ist.

Der Mystiker muss sich dem Okkultisten/dem Wissenschaftler angleichen und der Okkultist/der Wissenschaftler dem Mystiker - ihre Wege mĂŒssen zu einem werden; sie mĂŒssen beide fĂŒr ein stufenweises Fortschreiten in höhere Bewusstseinsbereiche die zugrunde liegenden Gesetze erkennen, sie gezielt handhaben lernen und die dadurch erzielten Resultate weise im tĂ€tigen Dienst an der Mitwelt (= mit hoher Ethik und ohne Selbstsucht) zur Anwendung bringen.

 

 

2. Feinstoff: Grundlage der Erscheinungswelt

Wenn die Materie der am weitesten fortgeschrittene Zustand der Involution des ABSOLUTEN SEINS oder der URENERGIE ist, so muss es davor - auf dem Bogen der Involution - einen Zustand geben, der noch nicht materiell oder grobstofflich ist, sondern gewissermaßen “vormateriell” oder feinstofflich, wobei dieser feinstoffliche Zustand dann als die Grundlage des grobstofflichen Zustands oder der Erscheinungswelt angesehen werden kann. In diesem Stadium der Weltwerdung haben die beiden GrundkrĂ€fte des Seins nach der indischen Vedanta-Philosophie auch die Bezeichnung “Akasha” und “Prana” und deren Verbund die Bezeichnung “Äther”.

  • “Alles Feste, FlĂŒssige und Gasförmige, alle Formen, Gestalten und Körper, die Erde, die Sonne, der Mond und die Sterne sind aus Akasha gebildet. Neben Akasha existiert die Kraft, Prana genannt. Alle Manifestationen von Kraft im Weltall, wie Anziehung, Abstoßung, Bewegung - sogar das Denken - sind nur verschiedene Manifestationen des Prana. . . .  Bei Beginn eines Zyklus ruht Prana gleichsam bewegungslos im unendlichen Meere von Akasha. Wenn Prana sich zu bewegen beginnt und in Schwingung gerĂ€t, wirkt es auf Akasha, und es entstehen . . . alle Naturerscheinungen. Am Ende des Zyklus findet die RĂŒckbildung in die nĂ€chst feinere Form statt; zuerst werden die Festkörper flĂŒssig, das FlĂŒssige wird gasförmig, das Gasförmige verfeinert sich weiter zu WĂ€rmewellen und diese lösen sich in den Urstoff Akasha auf. Die verschiedenen Kraftmanifestationen lösen sich in die Urkraft Prana auf, die wiederum bewegungslos im Akasha -Meer ruht, bis neue Bewegung und neue Welten entstehen..” (VIVEKANANDA 19734, S. 34 f).

 

In der heutigen Elemantarteilchen-Physik kommen die Physiker zur auffallend gleichlautender Theorie ĂŒber die Beschaffenheit unserer Welt.
Seit der Anwendung der von Max PLANCK 1910 aufgestellten Quantentheorie auf das Rutherford-Bohrsche Atommodell zeigte sich immer deutlicher, dass die bis dahin als letzte Bestandteile angesehenen Atome nicht als “Dinge” bezeichnet, sondern dass sie eher durch Prozesse oder durch Energie-VorgĂ€nge erklĂ€rt werden konnten.

Schließlich wurden fĂŒr die Darstellung der grobstofflichen Bestandteile Begriffe des dreidimensionalen Raumes, der Zeit und der KausalitĂ€t aufgegeben und statt dessen mathematische Formeln benĂŒtzt.

In den mathematischen Gleichungen, den Feldgleichungen des Elektrons, die die Elektronen als Wellenfunktionen behandelten, traten bald WidersprĂŒche auf, so dass schließlich der Begriff der “KomplementaritĂ€t” geprĂ€gt wurde. Dieser Begriff sollte eine Situation beschreiben, in der ein und dasselbe Geschehen mit zwei verschiedenen Betrachtungsweisen erfasst werden konnte - die Auffassung des Elektrons sowohl als Teilchen als auch als Welle.

Zu diesem fĂŒr die moderne Physik fundamentalen Dualismus Ă€ußerte sich Werner HEISENBERG (1969, S .113), einer der Bahnbrecher der Quantenphysik, folgendermaßen:

  • “Diese beiden Betrachtungsweisen schließen sich zwar gegenseitig aus, aber sie ergĂ€nzen sich auch und erst durch das Nebeneinander der beiden widerstreitenden Betrachtungsweisen wird der anschauliche Gehalt des PhĂ€nomens voll ausgeschöpft.”


Die heutige Quantenfeldtheorie stellt sich den gesamten Raum mit einem Medium, dem so genannten “Feld”, ausgefĂŒllt vor, welches als TrĂ€ger allen materiellen bzw. grobstofflichen Geschehens anzusehen ist:
Was uns dann als Teilchen erscheint, wird nur als eine örtliche Erregung des Feldes verstanden – Anwesenheit von Materie ist sozusagen die Störung des vollkommenen Zustandes des Feldes an dieser Stelle. Dieses Feld, das von dem Quantenfeldtheoretiker als das immaterielle Substrat der Materie angesehen wird, ist gleichbedeutend mit dem Akasha der indischen Philosophen: der Stoff- bzw. Raumkomponente.

Durch Einwirken der Kraft- oder Bewegungskomponente - Prana - entstehen die jeweiligen lokalen Erregungen des Feldes - man spricht allgemein dann von “Kraftfeldern”.

Stellt man die Begriffe der indischen Philosophie und die der Quantenfeldtheorie in Gleichungen gefasst gegenĂŒber, so werden die Parallelen deutlich.

    

Das (impulsaufnehmend) TĂ€tige

 

Das (impulsgebend) Seiende

 

dualistisches PhÀnomen

Prana

+

Akasha

=

Äther

Kraft

+

Feld

=

Kraftfeld (Teilchen-Welle)

GegenĂŒberstellung von östlichem und westlichem Feinstoffbegriff

                       

Übereinstimmend nach diesen beiden unterschiedlich methodischen Erkenntnisstrebungen hat das manifeste Universum einen subtilen Hintergrund, der seiner Natur nach Ă€therisch-energetisch ist.

Der gesamte Kosmos ist demnach ein einziges Kraftfeld mit unterschiedlich starken ErregungszustĂ€nden bzw. unterschiedlichen Schwingungshöhen - unterschiedlicher Feinheit oder Dichte. Dieses kosmische Kraftfeld bildet ein ununterbrochenes TĂ€tigkeitsfeld, in stĂ€ndiger, unaufhörlicher Bewegung - ein ewiges Medium fĂŒr den Austausch und die Übertragung von Energien.

Durch dieses Kraftfeld steht alles Manifestierte im Universum miteinander in Beziehung, von den entferntesten Sternen ĂŒber unser eigenes Sonnensystem mit seinen Planeten bis hinunter zu den kleinsten Formen und Erscheinungen auf unserer Erde. Die Vorstellung des Sonderseins, der Isolierung des Einzelteils, des Einzelwesens, ist hiernach eine Illusion des beschrĂ€nkten menschlichen Denkens.
Jedes Teil-Dasein oder lokal begrenzte Feld hat zwar einen ihm gemĂ€ĂŸen Erregungszustand oder einen ihm gemĂ€ĂŸen Schwingungszustand oder anders ausgedrĂŒckt: einen spezifischen “Ätherkörper”, aber jeder individuelle Ätherkörper ist Bestandteil eines umfassenderen Ätherkörpers:

Der individuelle Ätherkörper eines Menschen ist also ein Teil des Ätherkörpers der Menschheit. Dieses Naturreich ist mittels seines Ätherkörpers ein Teil des planetarischen Ätherkörpers, dieser wiederum ist nicht von den Ätherkörpern der anderen Planeten getrennt, sondern sie alle bilden zusammen mit der Sonne den Ätherkörper des Sonnensystems.

Um das fĂŒr den menschlichen Lebensbereich zu verdeutlichen: Der Tisch, an dem wir schreiben, die Blume, die wir in den HĂ€nden halten, der Mensch, mit dem wir sprechen, alle sind Teil-Kraftfelder in dem grĂ¶ĂŸeren planetarischen Kraftfeld oder Ätherkörper und werden durch ihn erhalten.

Aus dem Vorhergesagten ergibt sich eine multidimensionale Äther- oder Kraftfeldwelt, die als “Vor-materie” oder als Fein-stoff in verschiedenen SchwingungszustĂ€nden allem (grob-)materiellen Dasein zugrunde liegt.

Übereinstimmend nach der alten orientalischen Terminologie und der heutigen transpersonalen Psychologie lĂ€sst sich diese multidimensionale Kraftfeld- bzw. Feinstoffwelt fĂŒr die Menschenentwicklung unseres Sonnensystems in sieben Ebenen oder ZustĂ€nde einteilen, die sich in ihren SchwingungszustĂ€nden voneinander abheben. Von höheren Frequenzen herab zu niedrigeren Frequenzen sind die Feinstoff-Ebenen danach:

1

  I
       GÖTTLICHE  oder  LOGOISCHE EBENE
       MAHA-PARA-NIRVANA
       1. kosmisch-Ă€therische Ebene

1

2

2

3

3

4

4

5

5

6

6

7

7

1

  II
       MONADISCHE EBENE
       PARA-NIRVANA
       2. kosmisch-Ă€therische Ebene

1

2

2

3

3

4

4

5

5

6

6

7

7

1

  III
       GEISTIGE EBENE
       ATMISCHE EBENE
       3. kosmisch-Ă€therische Ebene

1

2

2

3

3

4

4

5

5

6

6

7

7

1

  IV
       INTUITIONELLE  EBENE
       BUDDHISCHE EBENE
       4. kosmisch-Ă€therische Ebene

1

2

2

3

3

4

4

5

5

6

6

7

7

1

  V
       MENTALE  EBENE
       MANASISCHE EBENE
       Kosmisch gasförmige Ebene

1

2

2

3

3

4

4

5

5

6

6

7

7

1

  VI
       EMOTIONAL-EBENE
       ASTRALEBENE
       Kosmisch flĂŒssige Ebene

1

2

2

3

3

4

4

5

5

6

6

7

7

1

  VII

  1. Ă€therische Ebene

1

2

       PHYSISCHE  EBENE

  2. Ă€therische Ebene

2

3

.                                                                                                   

  3. Ă€therische Ebene

3

4

       Kosmisch dichte Ebene

  4. Ă€therische Ebene

4

5

                                                                                  

  gasförmig

5

6

                                                                                                    

  flĂŒssig

6

7

.                                                                                           

  fest

7

Feinstoff-Ebenen bzw. Schwingungsbereiche des Seins

Es wird sozusagen die Urenergie von der höchsten QuantitÀt herabtransformiert in niedrigere Frequenzbereiche bis sie sich auf der niedrigsten Ebene durch sichtbare Formen zum Ausdruck bringen kann (= Inkarnation).

 

 

 

3. Die Feinstoff-Körper des Menschen

GrundsĂ€tzlich bedarf es fĂŒr eine Inkarnation des SEINS keiner Herab-Transformierung bis in eine grobstoffliche Ausdrucksform; diese ist lediglich die stofflichste Möglichkeit, durch die sich das EINE LEBEN bzw. das EINE SEIN auszudrĂŒcken vermag.

Einer Manifestation der URENERGIE durch einen grob-physischen Körper jedoch liegt immer ein kraftdurchpulster Feinstoffkörper oder Ätherkörper zugrunde, der sich - je nach Ausmaß des INDIVIDUALITÄTS-Prinzips oder StĂ€rke der RĂŒckverbindung des “Bewohners” zum Schöpferprinzip - aus den Äthern bzw. Feinstoffsubstanzen der verschiedenen Ebenen zusammensetzt.

Das bedeutet fĂŒr den menschlichen Bereich, dass der Feinstoffkörper eines Menschen keine homogene Einheit bildet, sondern dass er aus einer Summe vielschichtiger Kraftfelder bzw. Feinstoffkörper unterschiedlich hoher und niedriger Schwingungen verschiedener Feinstoffsubstanzen besteht, wobei sich diese durchdringen, beeinflussen und einander ergĂ€nzen.

Er ist gleichsam ein Mikrokosmos von Energien oder Feinstoffsubstanzen, aus deren unterschiedlichen Schwingungen sich eine Resultierende bildet und damit seine Eigenschwingung - die spezifische Schwingung des jeweiligen manifestierten Seins - ausmacht.

Gleichzeitig ist damit die Bewusstseinslage und -höhe der INDIVIDUALITÄT ausgedrĂŒckt, denn jeder Schwingungsbereich ist durch seine Entfernung zum URSPRUNG determiniert: die Schwingungsebenen sind gleichzusetzen mit Bewusstseinsebenen. Aus den Energien oder Feinstoffsubstanzen dieser (Bewusst-)Seins -Ebenen also bilden sich die Wesensteile oder Feinstoffkörper des Menschen.

(zur Bezeichnung von “Körpern” sei angemerkt, dass zwar die wissenschaftliche Haltung der heutigen Physiker dynamischer und entsprechender ist, alle Formen notwendigerweise auf Kraftfelder oder Wellenstrukturen zurĂŒckzufĂŒhren - dass aber die Vorstellung von Bewusstseins-Körpern oder Feinstoffkörpern annehmbar ist, da es den meisten Menschen leichter fĂ€llt, sich das Universum stofflich vorzustellen als in Form von KrĂ€ften).


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14. 05. 2000

Das geistige bzw. spirituelle Ausdrucksinstrument des EINEN LEBENS oder SEINS ist die obere Dreiheit des Menschen, die in der esoterischen Psychologie auch als “GEISTIGE TRIADE” bezeichnet wird.

Ihre Eigenschaften in der endgĂŒltigen AusprĂ€gung sind:

1. (Geistiger) Wille

2. Intuition oder Liebe-Weisheit

3. Aktive, schöpferische Intelligenz

Dieser GEISTIGEN TRIADE kommt die Aufgabe zu, die BrĂŒcke zu den unteren drei Seinsebenen – zu der niederen Dreiheit des Menschen bzw. zu seiner Persönlichkeit – zu schlagen. Um dies zu erleichtern befindet sich von dieser GEISTIGEN TRIADE ein “Keim”, gleichsam ein “Keim-SELBST” auf der 3. Unterebene der Mental-Ebene.

Dieses Keim-SELBST, als der unterste Aspekt der GEISTIGEN TRIADE, ist die sich entfaltende SEELE des Menschen, ist seine werdende INDIVIDUALITÄT bzw. seine ICH-HEIT.

Diese zunĂ€chst embryonale ICH-HEIT hat ihr Zentrum auf der 3. Unterebene der Mentalebene und ist in einem ersten Feinstoffkörper eingehĂŒllt, der aus der Substanz der drei höchsten Unterebenen der Mentalebene aufgebaut ist.

Dieser Körper ist der so genannte Kausalkörper; in ihm werden alle Erfahrungen eines Erdenlebens als FrĂŒchte oder FĂ€higkeiten gesammelt, so dass diese als Ursachen bei einer erneuten Verkörperung zur Wirkung kommen können. Es ist der einzige fortdauernde von allen Körpern, die wĂ€hrend einer Verkörperung benutzt werden, denn die nachfolgenden – der mentale, astrale, Ă€therische und grobphysische – Körper mĂŒssen fĂŒr jedes neue Erdenleben neu aufgebaut werden.

Über diesen Kausalkörper kommen wir auch mit dem höheren oder abstrakten Denken in BerĂŒhrung: mit dem Schwingungsfeld der Ideen, mit der Reinen Vernunft - dem Prinzip, das dem niederen Denkvermögen bzw. dem Mentalkörper “Erleuchtung” bringt.

Zum Mentalkörper (als höchstes Wesensglied des niederen Menschen bzw. der Persönlichkeit) werden die KrĂ€fte des konkreten Denkens gezĂ€hlt, also alles was zum Verstand gehört; er schließt praktische Vernunft, Urteilskraft, Vorstellungs- und Vergleichsvermögen ein.

Seine Methode ist die Logik; er fĂŒhrt Beweise, urteilt und zieht Folgerungen. Zumeist setzen wir diese FĂ€higkeiten ein zur Befriedigung unserer BedĂŒrfnisse und WĂŒnsche.

Der Emotional- oder Astralkörper ist das Instrument fĂŒr KrĂ€fte der Anziehung und Abstoßung, Neigung und Abneigung, Lust und Unlust; durch ihn haben wir unsere Sinnesempfindungen und unsere GemĂŒtsbewegungen.

Der vital-Ă€therische Körper ist der Aspekt der Persönlichkeit, der in unmittelbarer Verbindung mit dem dichtphysischen Körper steht. Er wird als die direkte Grundlage, den Urtypus oder die “Matrize”, des physisch-sichtbaren Körpers angesehen, und der diesen unmittelbar mit Lebensenergie (Prana) bzw. VitalitĂ€t versorgt.

Da er sich aus den oberen vier Unterebenen der letzten Schwingungsebenen zusammensetzt, wird er auch als “physisch-Ă€therisches Kraftfeld” oder als “physischer Ätherkörper” bezeichnet, und wenn vom “Ätherkörper” schlechthin gesprochen wird, so ist im allgemeinen dieses physisch-Ă€therische Kraftfeld gemeint, obwohl dies - hĂ€lt man sich an die Auffassung vom Menschen als multidimensionales Kraftfeld - nicht nur zu begrenzt, sondern substantiell falsch ist: denn alle Kraftfelder des Menschen bestehen aus Äthersubstanz.

Durch den vital-Ă€therischen Körper mĂŒssen alle inneren Prozesse hindurchgehen, die mit dem physischen Bewusstsein verbunden sind. Aber nicht nur ist er der Übermittler der Energien, die von den verschiedenen inneren Aspekten des Menschen kommen, sondern er ist auch Übermittler fĂŒr die Energieschwingungen aus der Umwelt.

Ohne dieses Kraftfeld oder diesen Ätherkörper könnte die INDIVIDUALITÄT von den Zellen ihres Gehirns - und von ihrem physischen Körper allgemein - keinen Gebrauch machen.


BENDIT & BENDIT (19762, S.22) sprechen von ihm auch als einen “BrĂŒckenmechanismus”.

  • “Diese vitale Aura ist tatsĂ€chlich der BrĂŒckenmechanismus zwischen dem in ihr befindlichen Individuum und der objektiven physischen Welt. Keine subjektive Erfahrung kann ohne diese BrĂŒcke das physische Gehirn erreichen und kein Reiz aus der Ă€ußeren Welt die Seele. Wenn dieser BrĂŒckenmechanismus durch Narkotika oder Verletzungen gelĂ€hmt oder durch den Tod aufgelöst ist, ist physische Bewusstlosigkeit die Folge”.

 

In direkter Linie wirkt der Ätherkörper auf das zweifache Nervensystem und auf die endokrinen DrĂŒsen ein, sowie es auch diese beiden Systeme unmittelbar bedingt.

BAILEY 19712, S.159 sagt dazu:

  • “Man findet, dass das Netzwerk des Ätherkörpers jeden einzelnen Teil des physischen Körpers durchzieht. Derzeit ist der Ätherkörper in besonderer Weise mit dem Nervensystem verbunden, das von seinem Ă€therischen GegenstĂŒck ernĂ€hrt, ĂŒberwacht und mit Energie erfĂŒllt wird. Dieses GegenstĂŒck des Nervensystems besteht aus Millionen von winzigen Energieströmen oder -linien, die der östliche Okkultist ‚Nadis' nennt. Diese Nadis sind die TrĂ€ger der Energie. Ja, sie sind sogar die Energie selbst und fĂŒhren die EnergiequalitĂ€t mit sich, die aus irgendeinem Bewusstseinsbereich kommt, in welchem der ‚Bewohner des Körpers' gerade konzentriert sein mag. Das können die Astralebene oder auch die Ebenen der geistigen Triade sein, denn nur auf die genannte Weise können Energien den physischen Körper von irgendeiner Ebene aus beherrschen - sei diese auch noch so hoch. Je nachdem, wo das Bewusstsein konzentriert ist, je nach dem psychischen Bewusstseinszustand, der StĂ€rke des geistigen Strebens oder Verlangens und entsprechend der Entwicklungsstufe (oder dem geistigen Standort) des Menschen ist auch die Energie, die von den Nadis an das Ă€ußere Nervensystem herangefĂŒhrt wird”.

 

BAILEY 19732 a, S.86:

  • “Der Ätherleib ist ein Körper, der ganz aus Kraftlinien und aus Punkten besteht, an denen sich diese Kraftlinien kreuzen; diese Kreuzungspunkte bilden Energiezentren. Dort wo sich viele solche Linien kreuzen, ist ein grĂ¶ĂŸeres Energiezentrum, und dort, wo sich große Energieströme kreuzen, wie etwa im Kopf und entlang der WirbelsĂ€ule, befinden sich die Hauptzentren. Es gibt sieben Hauptzentren 21 geringere und 49 kleinere Zentren, die den Esoterikern bekannt sind”.

 

Wiederum BAILEY 19712, S.16o ff:

  • “Die mĂ€chtige Wirkung der - ĂŒber den Energiekörper einströmenden - Energie selbst hat automatisch diese Zentren oder Sammelbecken fĂŒr Kraft, diese Energiebrennpunkte, geschaffen, die der geistige Mensch benĂŒtzen lernen muss und vermittels derer er Energie ĂŒberall dorthin leiten kann, wo sie gebraucht wird. Jeder dieser sieben Zentren ist im Laufe der menschlichen Evolution in Erscheinung getreten als Reaktion auf die von einem oder von mehreren der sieben Strahlen kommenden Energien. Die Einwirkung dieser periodischen und unaufhörlich von den sieben Strahlen kommenden Ausstrahlungen ist so mĂ€chtig, dass die sieben Stellen im Ätherkörper viel sensitiver werden als der ĂŒbrige Teil, und sich zur entsprechenden Zeit zu reaktionsfĂ€higen Verteilungszentren entwickeln. Die Auswirkung dieser sieben Zentren auf den physischen Körper bringt nach entsprechender Zeit eine Verdichtung hervor – einen Zustand, den man eine ‚durch Reizeinwirkung entstandene Reaktion‘ aus dichter Materie nennt; auf diese Weise traten allmĂ€hlich die sieben Hauptorgane des endokrinen DrĂŒsensystems in Funktion. (S. 160 f).  . . . Die Zentren in ihrer Gesamtheit und die vielen Kontaktstellen, die man im Ätherkörper findet, sind die Ursache fĂŒr die Entstehung und Erhaltung des endokrinen DrĂŒsensystems. . . .
    Die Nadis ihrerseits sind die Ursache fĂŒr das Entstehen und Ă€ußere Auftreten des zweifachen Nervensystems”.
    (S. 167 f).

 

 

4. Energiezentren als Bewusstseinsorgane

Den sieben Hauptkreuzungspunkten der Kraftlinien im vital-Ă€therischen Kraftfeld (im Sanskrit als “Chakras” oder “Chakren” bezeichnet) kommt eine besondere Bedeutung zu; sie sind - da Brennpunkte der verschiedenen EnergiezustĂ€nde des Seins - als Bewusst-Seinszentren anzusprechen und haben damit eine unmittelbare Beziehung zu den Bewusstseinsebenen.

Sie gleichen Verteilerstationen, durch die die verschiedenen Energien aufgenommen, zu den speziellen Kraftfeldern bzw. den Feinstoffkörpern des Menschen weitergeleitet und dort verarbeitet werden. Ihre TĂ€tigkeit bildet die Grundlage jeder Entwicklung und ist somit ein Maß fĂŒr den Entwicklungsstand des Individuums. Je unbewusster ein Mensch noch lebt, um so begrenzter sind SchwingungsintensitĂ€t und -bereich der Zentren.

 

Nach BENDIT & BENDIT (19762 S.39) verĂ€ndern sie sich aber nicht nur durch den Wandel des Bewusstseinsausdrucks ĂŒber das Lebensalter hinweg,

    § “ . . . sondern auch von Augenblick zu Augenblick, je nachdem der Mensch gedanklich oder meditativ tĂ€tig ist oder eine starke Empfindung in Bezug auf eine Lage hegt.”

 

Die Sanskritbezeichnung “Chakra” bedeutet “Rad” und rĂŒhrt daher, dass sich diese Energiezentren - hellsichtig wahrgenommen – als drehende Kraftwirbel darstellen. Man findet ihre Darstellung sowohl im östlichen als auch im westlichen Kulturkreis auf Zeichnungen, an Statuen und Schnitzwerken angedeutet. Oftmals wird dabei – wie z.B. beim Heiligenschein der christlichen Heiligen oder bei den Kastenzeichen der Hindus – ein bestimmtes Kraftzentrum betont und die ĂŒbrigen weggelassen.

Nach LEADBEATER (19652), der die Zentren auch in farbigen Abbildungen zeigt, gleichen diese Kraftwirbel – solange sie noch unentwickelt sind – kleinen Kreisen von etwa 5 cm Durchmesser, die beim Durchschnittsmenschen dumpf erglĂŒhen, erweckt und belebt, sollen sie an GrĂ¶ĂŸe zugenommen haben und dann eher wie funkelnde Strudel aussehen.

    § “Alle diese RĂ€der drehen sich unausgesetzt und in die Nabe oder den offenen Mund eines jeden strömt unaufhörlich eine Kraft aus höheren Welten ein . . . Diese Kraft ist siebenfĂ€ltiger Natur und alle ihre sieben Formen wirken in jedem einzelnen Chakra, wenn auch in jedem stets eine von ihnen den anderen gegenĂŒber vorherrscht. Ohne diesen Krafteinstrom könnte der physische Körper nicht bestehen; darum sind auch diese Zentren bei allen Menschen in TĂ€tigkeit, obgleich sie sich in einem unentwickelten Individuum natĂŒrlich nur verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig schwerfĂ€llig bewegen und gerade nur den fĂŒr die Kraft notwendigen Wirbel erzeugen, aber auch nicht mehr. In einem entwickelten Menschen aber erstrahlen und pulsieren sie in lebendig erglĂŒhendem Lichte, so dass eine ungeheuer grĂ¶ĂŸere Energiemenge sie durchflutet, was wieder zur Folge hat, dass sich diesem Menschen weitere FĂ€higkeiten und Möglichkeiten eröffnen.”(LEADBEATER 19652 S. 6).

 

Wegen der engen Verwobenheit des Ätherkörpers (der vor allem durch seine sieben Hauptzentren wirkt) mit dem zweifachen Nervensystem und dem Endokrinum, bildet eine ungleichmĂ€ĂŸige Entfaltung und Unausgeglichenheit der Zentren den Ausgangspunkt vieler physischer und psychischer Beschwerden.

BENDIT & BENDIT (19762) gehen in ihrer Studie ĂŒber das vital-Ă€therische Kraftfeld bzw. des Ätherkörpers umfassend auf diesen Problembereich ein.

 

Zur Lage der Zentren wird ĂŒbereinstimmend gesagt:

Die menschliche Aura mit den Bewusstseins-Zentren

WĂ€hrend sich die Kraftwirbel selbst an der OberflĂ€che des Ätherkörpers befinden, der ĂŒber den physischen Körper hinausragt, mĂŒnden oder entspringen ihre trichterförmigen Verengungen im RĂŒckgrat: Man könnte sich das RĂŒckgrat als einen zentralen Stamm vorstellen, aus dem in bestimmten AbstĂ€nden trichter- oder trompetenförmige BlĂŒten entspringen, deren Kelche sich auf der OberflĂ€che des Ätherkörpers öffnen.

Das Scheitelzentrum oder Kronenzentrum hat seinen Sitz auf dem Haupt.
Es bildet das obere Ende des Hauptenergiekanals entlang der WirbelsĂ€ule. Es wirkt      ĂŒber Gehirn und ZirbeldrĂŒse und dient als Ausdrucksmittel geistigen Willens. Durch dieses geistige Organ offenbart sich der höchste Aspekt des Menschen.

Das Stirnzentrum entspringt hinter der Augenbrauenmitte im Gehirn.
Es beeinflusst die Hypophyse – es vereinigt die Kraft der integrierten Persönlichkeit mit den Energien des SELBSTES.

Das Hals- oder Kehlzentrum entspringt in der Halswirbelregion.
Es bestimmt die mentale Wesensart der Persönlichkeit und dient, als höhere Entsprechung zum Sakralzentrum, der Verwertung schöpferischer Energie. Physisch wirkt es auf SchilddrĂŒse und Sprachorgan.

Das Herzzentrum entspringt in der Brustwirbelregion.
Es ist das Organ fĂŒr Aufnahme, Verarbeitung und Verteilung der vereinenden Energie.
Seine Entfaltung ermöglicht die Umwandlung emotionellen Begehrens in die Kraft der Liebe und verstĂ€rkt den Kontakt mit dem SELBST. Physisch wirkt das Zentrum auf Herz, Kreislaufsystem, Vagusnerv und ThymusdrĂŒse.

Das Solarplexuszentrum liegt in der Lendenwirbelregion.
Es wird als das Organ des Verlangens, der GefĂŒhle, WĂŒnsche und Begierden angesehen - im positiven wie im negativen Sinne. Zugleich ist es die Sammel- und Verteilerstelle fĂŒr die Energien der Zentren unterhalb des Zwerchfells.
In ihm zentralisiert sich die Hauptantriebskraft zu unbewusstem Fortschritt im Leben des Durchschnittsmenschen.
Physisch beeinflusst das Zentrum die BauchspeicheldrĂŒse und die Verdauungsorgane.

Das Sakral- oder Unterbauchzentrum hat seinen Sitz in der Kreuzbeinregion (sacrum).
Als Zentrum der reproduktiven Energie dient es der Arterhaltung und ist von großer Bedeutung fĂŒr KeimdrĂŒsen und Geschlechtsleben.
Zusammen mit Basis- und Milzzentrum, dem Organ fĂŒr die Aufnahme der Sonnenenergie, bewirkt es Aufbau und Formgebung des Körpers.

In den meisten altindischen Schriften fehlen die Angaben ĂŒber das Sakralzentrum, an seiner Stelle wird dann das Milz-Zentrum gesetzt, obwohl dieses – nach Alice BAILEY – nicht zu den sieben Hauptzentren zĂ€hlt.
Der Grund dafĂŒr liegt darin, dass eine vorzeitige Erweckung dieses Zentrums bei einem noch egoistisch motivierten Individuum große Gefahren mit sich bringt.

Das Basis- oder Wurzelzentrum liegt im unteren Ende der WirbelsĂ€ule, in der Steißbeinregion.
Es wird als der Sitz der immanenten kosmischen Kraft im Menschen - der “Kundalini” angesehen. Von hier aus erfolgt die Versorgung des Organismus mit Lebensenergie.
Dieses Zentrum ist maßgebend fĂŒr die VitalitĂ€t und beeinflusst die Funktion der Nebennieren.

(Was die beiden unteren Chakren betrifft, wird von einigen Autoren und Energie-Behandlern die Zuordung genau umgekehrt gesehen: Nebennieren = Sakralchakra und KeimdrĂŒsen = Wurzelchakra.)

In dem System der Zentren ist das Stirnzentrum von hervorragender Wichtigkeit fĂŒr das Gleichgewicht der niedrigeren Zentren, was mit dem heutigen Wissen der Physiologie ĂŒbereinstimmt, nach dem die mit dem Stirnzentrum korrespondierende Hypophyse als Steuerungszentrum fĂŒr die ĂŒbrigen DrĂŒsen fungiert.

Wenn die esoterische bzw. transpersonale Psychologie die höchsten Funktionen des Menschen mit dem Scheitelzentrum und mit der von ihm beeinflussten ZirbeldrĂŒse in Verbindung bringt, muss dazu gesagt werden, dass diese Darstellung eine zukĂŒnftige Entwicklungsstufe vorwegnimmt und fĂŒr den heutigen Menschen kaum Geltung hat.

 

Nachfolgende Darstellung zeigt eine Kurzcharakteristik der Funktionen der Bewusst-Seins-Zentren (Chakren) einschließlich der Konflikt-Unterthemen in starker Anlehnung an die “Psychosomatische Energetik” (PSE) des Ärzte-Ehepaares Reimar und Ulrike Banis.
FĂŒr die Behandlung von Energieblockaden hat Dr. Banis verschiedene homöopathische Komplexmittel zusammengestellt:
Energieblockaden auf einer Körper-Etage - etwa dem Becken, Oberbauch, usw. - können z. B. mit den Chakramitteln (Chavita) behandelt werden, und um mögliche, damit in Verbindung stehende, verdrÀngte seelische Konflikte aufzulösen, werden Emotionalmittel (Emvita) eingesetzt.
Ähnlich wie bei dem BachblĂŒtensystem geht Dr. Banis davon aus, dass es nur eine begrenzte Anzahl von menschlichen KonfliktzustĂ€nden gibt (nach ihm 28), die man im jeweiligen Einzelfall energetisch austesten muss - dazu noch die sieben Haupt- bzw. Chakramittel.
So hat man also eine ĂŒberschaubare Menge von homöopathischen Mitteln zur VerfĂŒgung, die man recht gut hĂ€ndeln kann!
Mit der PSE lassen sich die Energie-Disbalancen des Chaka-Systems (und des gesamten individuellen Kraftfeldes mit den jeweiligen Konflikt-Unterthemen) exakt diagnostizieren und benennen (!), und dann mit den Chakra- und Emotional-Mittel balancieren und “wegschmelzen”.
Dr. Banis betont, dass man seine inneren Konflikte niemals vom Kopf her den Beschreibungen zuordnen soll, sondern immer durch Austestung (also kinesiologische, radiÀsthetisch oder medial).
 (siehe dazu auch den Link auf der Linkseite).

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(Großhirn; ZirbeldrĂŒse)
Haupt-Themabereich: Sinn-Orientierung; ganzheitliche höhere Ordnung; ĂŒbergeordnete (systemische) Organisation
sich einer höheren Ordnung unterstellen; (Ver-) “Geistigung”, sich “erleuchten” lassen, auf die eigene Stimme (seines höheren SELBST) hören – die eigene Wahrheit nicht verleugnen; Überwindung der Ego-Grenzen: Leben einer tieferen Sinnhaftigkeit; Beziehung zum Gleichgewichtsorgan: Regelung der Position des Menschen in seiner Umwelt

7.

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Konflikt-Unterthemen
25. Misstrauen;
verschlossen, verbissen, nichts geben wollen
26. Haben ĂŒber Sein stellen; Besitzdenken, Egoismus, alles fĂŒr sich haben wollen, EllenbogenmentalitĂ€t, Habgier, Geiz, Hypochondrie, Verarmungsideen
27. RealitÀt nicht Sehen wollen; Einbildungen visueller, akustischer, olfaktorischer Art; nicht klar sinnlich wahrnehmen können; Halluzinationen, Drogen
28. falsch Denken; ĂŒberwertige ĂŒbersteigerte Einbildungen mentaler Art, Psychosen

(Zwischenhirn; Hypophyse)
Haupt-Themabereich: Intuition, Integration, Ganzheits-Bewusstsein
wahrnehmen
, erspĂŒren, intuitiv erfassen eines höheren Ganzen, es (an-)erkennen und sein Leben und Verhalten danach ausrichten; ĂŒberpersönlicher, transpersoaler Austausch mit anderen – integrale, transpersonale VerknĂŒpfung; offen sein fĂŒr EinflĂŒsse von außen (von allen Beteiligten) und diese unterschiedlichen Strebungen und Strömungen zum Besten des Ganzen stimmig integrieren

6.

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Konflikt-Unterthemen
19.
zaghaft; EntscheidungsschwÀche, mutlos, diplomatisch, Dinge nicht klar sehen wollen
20. SelbstgenĂŒgsamkeit; bescheiden, unterwĂŒrfig, hochnĂ€sig, eingebildet, nur um sich selbst kreisend, stolz, eitel, Narzissmus
21. körperlich ĂŒberanstrengt; unruhig-angespannt, FingernĂ€gelkauen, sympathikoton ĂŒbersteuert, gereizt, nicht entspannen können, motorisch ruhelos
22. Unruhe; mental ĂŒbersteuert, Dauersorgen, ohne Entspannung, NervositĂ€t geistig
23. angespannt; verkrampft, hilflos, impulsiv, schneller Denken als Handeln, Tics
24. dauerndes Unbehagen; anhaltende Schmerzen, DysÀsthesien, Körpermissempfindungen, Depressionen, hoffnungslos

(Kehlkopfplexus; SchilddrĂŒse)
Haupt-Themabereich: SELBST-Ausdruck; Mut seine Stimme zu erheben; sein Eigenes nach außen tragen
Ausdruck nach außen; in der Kommunikation mit anderen, die eigenen Erkenntnisse nach außen tragen; sich als eigen-stĂ€ndige, individuelle Einheit darstellen und prĂ€sentieren: dazu seine Stimme erheben und sein Eigenes nach außen tragen (es der Allgemeinheit damit zur VerfĂŒgung stellen) - und einer möglichen Kritik (strafendem Über-Ich) preisgeben; Titanen-Kampf zwischen GefĂŒhl und Mental

5.

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Konflikt-Unterthemen

17. GefĂŒhlsleere; gedanken- und gefĂŒhllos, Wurstigkeit, gleichgĂŒltig, lieblos, (geschockt, erstarrt)

18. hastig; hastig-impulsiv, ĂŒberlegen, schneller denken als handeln, stottern

(Plexus cardiacus; ThymusdrĂŒse)
Haupt-Themabereich: Vertrauen, MitgefĂŒhl, WertschĂ€tzung; ĂŒberpersönliche Liebe, “Mit-Geschöpflichkeit”
Entwicklung nicht-selbstbezogener, ĂŒberpersönlicher Liebe, von WertschĂ€tzung und echter Akzeptanz von Ander-en und Ander-em; Dienst-  und Verzichts-Bereitschaft aus  Zugehörigkeitsbewusstsein; Wir-Bewusstsein, Gruppen-Bewusstsein; Entwicklung  von   HerzenswĂ€rme, Mit-Menschlichkeit

4.

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Konflikt-Unterthemen
12. geistig ĂŒberanstrengt;
MĂŒhe der stĂ€ndigen Gedankensammlung, DenkschwĂ€che, Legasthenie
13. zurĂŒckgezogen; waidwund, tief verletzt, desinteressiert, um sich selbst kreisend, autistisch selbstbezogen, ungute Regression
14. Eingeschlossen; eng und angespannt, Furcht verrĂŒckt zu werden, nicht aufatmen und durchatmen können, ZwĂ€nge
15. stark verÀngstigt; unheimlich-schrecklich, allein gelassen, Phobien
16. Panik; es bricht mir das Herz, wie von einer schrecklichen Welle ĂŒberrollt, Panikattacken, Todesangst

(Solarplexus; BauchspeicheldrĂŒse)
Haupt-Themabereich:
Einverleibung-Verdauung: Fremdes in “Eigenes” umbauen und einbauen
Haltung zum MĂŒtterlich-Gebenden/-NĂ€hrenden/-Bergenden (tiefenpsychol. 2. Entwicklungsphase = orale Phase); grundlegende BedĂŒrfnisbefriedigung; Erleben des GenĂ€hrt- und Gepflegtwerdens, des Umsorgtwerdens; Assimilation von Fremdem - Fremdes sich zu eigen machen, es annehmen bzw. es nach ernsthafter Auseinandersetzung individuell variieren und individuell weiter verwenden

3.

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Konflikt-Unterthemen
8. Isoliert;
interesselos, stumpf, versteckt etwas unglĂŒcklich, Faulheit, lethargisch, antriebslos
9. Explodieren; extrem gestaut, Zerstörungswut, absichtlich böse sein wollen, JÀhzorn, TobsuchtsanfÀlle
10. Mehr Habenwollen; gierig unersĂ€ttlich, stĂ€ndig unzufrieden, vereinnahmend, machtbesessen, diktatorisch, rĂŒcksichtslos, Triebhaftigkeit, aggressiv
11. Hungrig – nach guten GefĂŒhlen, im Innersten unzufrieden, SĂŒchte, Anorexie, Bulimie

(Sakralplexus; Nebennieren)
Haupt-Themabereich: Entfaltung von Mut und Kraft; Selbstbehauptung (KonfliktbewÀltigung oder Konfliktvermeidung/ VerdrÀngung /Flucht ?)
sich selbst behaupten und gegen die Umgebung abgrenzen (tiefenpsychol. 3. Entwicklungsphase = expansive und motorisch-aggress. Phase autonome, selbstbehauptende IndividualitĂ€t); Auseinandersetzung mit (Ich-bedrohlichen) Lebens-Situationen; systemdienliche VerfĂŒgung u. Verteilung der Grundenergie, der Lebensenergie und VitalitĂ€t

2.

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Konflikt-Unterthemen

5. Hektisch; hyperkinetische Symptome, aufgeregt, nervös
6. Durchhalten; selbstbeherrscht sein wollen trotz, GefĂŒhl der Hilflosigkeit, somatisierte Ängste
7. Vermeintliche StÀrke; Arroganz, trotzig, schnippisch, heimlich unterlegen

 

(Steißbein- u. Beckengeflecht; KeimdrĂŒsen)
Haupt-Themabereich: Erdung, Urvertrauen, existentielle Sicherheit, Überlebenswillen
Maß an Lebensenergie und VitalitĂ€t; (Über-) Lebenswillen; Willen zum körperl. Sein; Urvertrauen (Thematik der tiefenpsychol. narzisstischen Phase = Selbstwert u. Selbstliebe durch Sich-willkommen-geheißen-fĂŒhlen); SelbststĂ€ndigkeit; Selbstsicherheit; berufl. Sicherheit – Arbeitslosigkeit; StabilitĂ€t in der Beziehung zu einem Partner – Alleinleben, Einsamkeit; alle seine Anlagen und Talente leben können (u. -wollen)

1.

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A

Konflikt-Unterthemen

1. Un-SelbststĂ€ndigkeit; PubertĂ€tskonflikte, selbst nicht gut genug sein, MinderwertigkeitsgefĂŒhle
2. Unkonzentriert; zerstreut, gedankenverloren, sehnsĂŒchtig, ungeerdet
3. Ausgeliefert; willensschwach, hilflos wie ein Baby, BettnÀssen, Einkoten, Inkontinenz
4. Extrem selbstbeherrscht; Sadomasochismus, destruktive AggressivitĂ€t, GefĂŒhle nicht zulassen durch Vernichten von GefĂŒhlen, Perversionen, psychopathisch (Extremform), GefĂŒhllosigkeit, Alexithymie


 

5. Die Entwicklung des Menschen unter dem Aspekt der Feinstoff-Lehre

Das Wissen um die feinstofflichen ZusammenhÀnge bringt uns zu einer neuen Denkweise:
Jeder psychische Vorgang ist als energetisches Geschehen deutbar: Sein oder Leben wird verstanden als Schwingung – Er-leben als Mit-Schwingen.
Die zunÀchst neutrale Energieschwingung eines Geschehens ruft im entsprechenden menschlichen Feinstoffkörper ein Mitschwingen (= eine Empfindung) hervor:

Dann wird diese wahrgenommene Schwingung durch positive oder negative Bewertung – entsprechend unserer vergangenen persönlichen Erfahrungen und durch Identifikation mit ihr – zum persönlichen Erlebniswert und damit ein Teil unserer Eigenschwingung (dem Hellseher auch als eine spezifische FĂ€rbung unserer Aura bzw. Feinstoffkörper sichtbar).

WĂ€hrend der Dauer der Empfindung herrscht die Energieschwingung, bzw. die FĂ€rbung, bzw. die Art der Feinstoffsubstanz in unserem Astralkörper vor, um dann nach einer Weile wieder zu vergehen. Jedoch nicht vollstĂ€ndig, denn ein kleiner Anteil der Schwingung, der Farbe, bzw. des Feinstoffes verbleibt im Astralkörper zurĂŒck, und es bildet sich so allmĂ€hlich eine gewohnheitsmĂ€ĂŸige Energieschwingung (sprich: ein bestimmter Charakterzug) aus.

Eine starke Erregung im Astralkörper wirkt auch auf den Mentalkörper ein und ruft in dieser feineren Substanz eine analoge Schwingung hervor.
AllmĂ€hlich entsteht dann ein Kampf zwischen den Schwingungen, die von den aktuellen EindrĂŒcken der “Leidenschaftsobjekte” erzeugt werden und den Schwingungen, die aus den Erinnerungen vergangener leidvoller Erfahrungen mit diesen gleichen “Leidenschaftsobjekten” herrĂŒhren. (Jedes “Leidenschaftsobjekt” kann positiv oder negativ erlebt werden, z.B. Essen: in Maßen kann man es genießen, im Übermaß erzeugt es Disharmonie und Krankheit).
Dieser innere Kampf regt das Bewusstsein (d. h. unser wachsendes ICH) dazu an, vielen der Schwingungen, die von der Außenwelt (spĂ€ter auch vom eigenen Denken) den Astralkörper in Schwingung versetzen, zu widerstehen und den immer stĂ€rker werdenden Willen dazu zu gebrauchen, die Leidenschaften (seine GefĂŒhls- und Wunschregungen) zu beherrschen, statt ihnen freien Lauf zu lassen.

Feinstofflich bedeutet das, dass allmĂ€hlich die gröberen Substanzen aus den Feinstoffkörpern ausgestoßen und feinere Feinstoffsubstanzen in das GefĂŒge unserer Feinstoffkörper eingebaut werden, bis sie empfĂ€nglicher gemacht sind fĂŒr die feineren Schwingungen der erhabeneren GemĂŒtsregungen, des höheren philosophischen Denkens und der KĂŒnste, und sie somit immer vollkommenere Werkzeuge und Ausdrucksinstrumente des SELBST bzw. der SEELE sind.

Der Grad der Entwicklung bzw. der Bewusst-Seins-Höhe eines Individuums lĂ€sst sich (von einem Hellseher)  an der  Aura erkennen, also an der farblichen Gestaltung bzw. der Schwingungsfrequenz oder an der Reinheit der Feinstoffsubstanz der einzelnen Feinstoffkörper.

So unterscheidet z.B. LEADBEATER (1964) nach den farblichen Zusammensetzungen der Feinstoffkörper den Typ des “Primitivmenschen”, den Typ des Durchschnittsmenschen und den Typ des geistig Entwickelten.

Wenn auch bewusstes Streben nach Höherentwicklung durch Meditation uns tatsĂ€chlich in unserer Entwicklung vorwĂ€rts bringt, so muss auf der anderen Seite gesagt werden, dass dieses BemĂŒhen auch Gefahren mit sich bringen kann. Besonders auf eine mögliche Überstimulierung unserer Feinstoffkörper und Energiezentren (bzw. unseres DrĂŒsen- und Nervensystems) soll hingewiesen werden.

Zwar sind begeistertes Streben und Entschlossenheit notwendige Tugenden fĂŒr die Bewusstseinsentwicklung, wenn sie aber ohne VerstĂ€ndnis fĂŒr die Bedeutung von Zeit angewandt werden, können durch Ehrgeiz verfrĂŒht ausgelöste KrĂ€fte die KapazitĂ€t der niederen BewusstseinstrĂ€ger ĂŒbersteigen und diese schĂ€digen.

Vordringliches Gebot im Anfangsstadium der Meditationspraxis muss deshalb eine LĂ€uterung der BewusstseinstrĂ€ger bzw. ein BemĂŒhen um ihre Reinheit sein.
Und genau dieses wollen die ersten Stufen des Acht-Stufen-Weges des Raja-Yoga erreichen.
Die Hinwendung zur Meditation beginnt nach diesem 8-Stufen-Weg erst mit Stufe 6 – mit der Übung der Konzentration und mĂŒndet in die Stufe 8 der Kontemplation.

Vorher wird von richtigem Verhalten (Stufe 1), von Selbstzucht (Stufe 2), rechter Haltung (Stufe 3), Beherrschung der Lebenskraft (Stufe 4) und von Beherrschung und ZurĂŒckziehung der Sinne (Stufe 5) gesprochen. (BAILEY 1963, S.173 ff).

Im allgemeinen werden die ersten beiden Stufen, die besonders fĂŒr die LĂ€uterung maßgebend sind, als moralische Übungen angesprochen, aber LĂ€uterung im Zusammenhang mit Meditation als Energielenkung meint immer eine Verfeinerung des dreifachen niederen Kraftfeldes bzw. der drei niederen Feinstoffkörper mitsamt dem grobphysischen Körper.

In der östlichen Lehre wird in diesem Zusammenhang auch von Ă€ußerer und innerer Reinigung gesprochen, wobei die Reinheit immer das Fein-stoffliche, die kraftdurchpulste Substanz betrifft, aus der die einzelnen BewusstseinstrĂ€ger bestehen.

Charaktereigenschaften sind danach letztlich – um es nochmals zu betonen – als individuumspezifische Ansammlung feinstofflicher Substanz anzusehen, die sich – wie weiter oben ausgefĂŒhrt – auch als Farbtönungen in der Aura kundtun.

Genauer wird unterschieden zwischen:

1. Ă€ußerer Reinheit          –    physischer Körper

2. magnetischer Reinheit   –   Ätherkörper

3. emotionaler Reinheit    –    Astralkörper

4. mentaler Reinheit         –    Mentalkörper

 

In BAILEY (1963, S.191 f) steht darĂŒber:

    § “Es ist genauestens zu beachten, dass diese Reinheit die Substanz betrifft, aus der ein jeder dieser TrĂ€ger besteht. Die Reinheit wird auf dreierlei Art erlangt:
    1. Durch Aussonderung der unreinen Substanz oder jener Atome und MolekĂŒle, die den freien Ausdruck des Geistes beeintrĂ€chtigen und ihn an die Form binden, so dass er weder unbehindert einströmen noch frei sich entfalten kann.
     2. Durch Aufnahme solcher Atome und MolekĂŒle, die auf eine Form hinarbeiten, durch die sich der Geist in angemessener Weise auswirken kann.
    3. Durch Schutz der gereinigten Form vor Verunreinigung und Verderbnis.''

Solange die einzelnen Feinstoffkörper der Persönlichkeit also durch Bewusstmachung und Durcharbeitung von verdrĂ€ngten Schattenseiten (= Aussonderung unreiner Substanz) und durch Verfeinerung der den verdrĂ€ngten Schattenseiten zugrunde liegenden AntriebskrĂ€ften (= Einbau von höher schwingenderer Feinstoffsubstanz) nicht eine bestimmte Frequenz und QualitĂ€t besitzen, bestehen fĂŒr den     Übenden kaum Möglichkeiten mit höheren (und damit mĂ€chtigeren) Energien in BerĂŒhrung zu kommen, was in diesem Falle fĂŒr ihn einen Schutz darstellt.

LĂ€sst er aber den Zeitfaktor außer Betracht und ĂŒbt mit ĂŒbermĂ€ĂŸiger Willensanspannung und fanatischer Unbeirrtheit, so kann er durchaus Schaden erleiden:
Durch Meditation kann die Bewusstseinsentfaltung wohl beschleunigt werden – ein Überspringen von Stufen ist aber trotzdem nicht möglich.

Eine forcierte, gewaltsame oder falsch angeleitete Meditation kann bewirken, dass der Übende dann die an der Basis der WirbelsĂ€ule ruhende Energie (die Kundalini) gewaltsam erweckt und sie so verfrĂŒht zum Aufstieg in das Scheitelzentrum zwingt.

In solchen FĂ€llen schreitet die ausgelöste Kundalini nicht in der natĂŒrlichen Weise sachte nach oben und aktiviert Bewusstseinszentrum um Bewusstseinszentrum, sondern sie eilt unter steigender Hitzeentwicklung die WirbelsĂ€ule empor, wobei sie feinstoffliches “Gewebe” zwischen den Zentren zerstört und dann buchstĂ€blich die Gehirngewebe ganz oder teilweise verbrennen kann.

Jemand, der diese gefÀhrliche Wirkung an sich selbst erlebt hat, ist Gopi KRISHNA (1983).

In seinem Buch berichtet er von seinen Erfahrungen mit der gewaltsamen Erweckung der Kundalini durch allzu intensive Meditation. Mit elementarer Gewalt nahm die Kraft ihren Aufstieg in seiner WirbelsÀule und richtete ihn fast zugrunde.
Zwar gelangte der Autor zu einer Bewusstseinsausweitung, verbunden mit einem starken Licht- und GlĂŒckseligkeitserleben, doch tiefe Depressionen, starke AngstgefĂŒhle und ErschöpfungszustĂ€nde steigerten sich immer mehr und brachte ihn an den Rand des Wahnsinns.
Erst nach jahrelangem Kampf gelang es ihm, dem drohenden Wahnsinn Herr zu werden und zu der positiven Erfahrung einer progressiven Bewusstseinserweiterung zu kommen.

Wenn auch die durch forcierte Meditation verfrĂŒht ausgelöste Energie nicht unbedingt ihre ganze Gewalt völlig entfalten muss, so besteht noch die Gefahr der Überstimulierung einzelner Zentren.
Es sind dann die Zentren, die das Individuum am hĂ€ufigsten fĂŒr seinen Lebensvollzug in Gebrauch hat und die der grĂ¶ĂŸeren Energie aus diesem Grunde den geringsten Widerstand entgegenstellen.

Diese ĂŒberstimulierten Zentren geben dann zu viel Energie an die von ihnen beherrschten Regionen ab, ĂŒberaktivieren die entsprechenden DrĂŒsen und steigern die von ihnen bewirkten Leidenschaften, Triebe, WĂŒnsche oder GefĂŒhle unter UmstĂ€nden in solchem Maße, dass es dem Betroffenen unmöglich wird, ihnen auch trotz besten Vorsatzes Widerstand zu leisten.

Diese Tatsache macht zugleich noch einmal deutlich, dass außer dem “Weg in die Höhe”, der “Weg in die Tiefe” verfolgt werden muss.

Damit ist gemeint, dass durch Arbeit am Unterbewussten unsere nicht-bewussten inneren Konflikte in unserer GefĂŒhls-, Wunsch-  und Triebnatur (im Astralkörper) aufgelöst werden mĂŒssen. Denn die damit verbundenen (unbewussten) Fixierungen an diese energetischen Komplexe können eben sonst die durch forcierte Meditation ausgelösten Energien an sich ziehen, die energetischen Komplexe damit verstĂ€rken und unkontrollierbar machen.

Eine vorab geleistete Arbeit am Unterbewussten bzw. eine gleichzeitige Arbeit am Unterbewussten und Überbewussten ist deshalb anzuraten.

Im Anfangsstadium des Meditationsweges lassen sich alle diejenigen Fertigkeiten erlernen und ĂŒben, die fĂŒr eine intensivere Meditation unverzichtbar sind: ruhiger, fester Sitz; entspannte Haltung; Einpunktigkeit in der Konzentration.

Die benötigte Zeit zur Erlangung dieser Fertigkeiten – begleitet durch Übungen im Alltag nach AUROBINDOs Leitsatz “Alles Leben ist Yoga” – dient gleichzeitig dem langsam vonstatten gehenden Substanzaustausch in unseren Feinstoffkörpern und damit deren Reinheit.

 

 

6. Feinstoff-Reinigung durch “Lichtsprache”

Wie unter Pkt. 2 schon ausfĂŒhrlich dargestellt (2. Feinstoff: Grundlage der Erscheinungswelt), mĂŒssen wir heute – sowohl von der ĂŒberlieferten alten indischen Philosophie her, als auch von der modernen Quantenfeldtheorie aus – sinnvollerweise davon ausgehen, dass es hinter, bzw. richtigerweise gesagt, vor der Materie – auf dem Bogen der Involution – einen Zustand geben muss, der noch nicht materiell oder grobstofflich ist, sondern gewissermaßen “vormateriell” oder eben feinstofflich, wobei dieser feinstoffliche Zustand dann als die Grundlage des grobstofflichen Seins oder der Erscheinungswelt angesehen werden kann.

Der gesamte Kosmos ist demnach also ein einziges Kraftfeld mit unterschiedlich starken ErregungszustĂ€nden bzw. unterschiedlichen Schwingungshöhen – unterschiedlicher Feinheit oder Dichte. Dieses kosmische Kraftfeld bildet ein ununterbrochenes TĂ€tigkeitsfeld, in stĂ€ndiger, unaufhörlicher Bewegung – ein ewiges Medium fĂŒr den Austausch und die Übertragung von Energien und Informationen.

Durch dieses Kraftfeld steht alles Manifestierte im Universum miteinander in Beziehung, von den entferntesten Sternen ĂŒber unser eigenes Sonnensystem mit seinen Planeten bis hinunter zu den kleinsten Formen und Erscheinungen auf unserer Erde. Die Vorstellung des Sonderseins, der Isolierung des Einzelteils, des Einzelwesens, ist hiernach eine Illusion des beschrĂ€nkten menschlichen Denkens.

Um das Individuelle, das Besondere, eines Teilkraftfeldes aufrecht zu erhalten, bedarf es einer bestimmten Information. Und sollte es – aus welchen GrĂŒnden auch immer – zu einer Un-Ordnung eines Systems gekommen sein, kann durch (Wieder-)ZufĂŒhren einer entsprechenden Information zu diesem morphogenetischen Feld (bzw. zu dieser „Blaupause“ der materiellen Manifestation) der Ganzseins-, bzw. Heilseins-Impuls wieder vermittelt werden.

Ob es nun die grobstofflichste Ebene des physischen Körper betrifft oder schon die feinstofflicheren Ebenen wie Astral- oder Mentalkörper – der Ganzheits- oder Heilimpuls ist ein Informationsimpuls!
Nach der Diagnose bzw. der Erkenntnis der entsprechenden Störung (= der aktuelle dissonante Schwingungszustand des individuellen feinstofflichen Kraftfeldes) sollen die zugefĂŒhrten Informationen durch das Resonanzprinzip helfen, die systemischen Energieblockaden bzw. -verzerrungen des menschlichen multidimensionalen Energiekraftfeld zu re-harmonisieren, so dass der innere Selbstregulationsmechanismus wieder voll wirksam werden kann.

Auf dieser Sichtweise von Korrektur von Entgleisungen des menschlichen Systems bauen viele KomplementĂ€rrichtungen auf, wie z.B. Radionik, Homöopathie, Bioresonanztherapie, PSE, BachblĂŒten, Neue Homöopathie von Körbler (Literatur dazu: Medizin zum Aufmalen), oder eben auch die „Lichtsprache“ der Curaderos (mexikanische Schamanen).

Die „Lichtsprache“ der Curaderos bedient sich bei diesem Prozess der Umprogrammierung ganz bestimmter Programmierbausteine, nĂ€mlich einer großen Menge von Farb-Form-Kombimationen (FFKs), wie z.B.

 roter         gelber        blauer

WĂŒrfel

oder

 rote          grĂŒne          tĂŒrkise

Pyramide:

Dabei kennzeichnet die Farbe die Eigenschaft der Energie (also z.B. rot = AktivitĂ€t, Aktion, und Stimulation; gelb = Klarheit und aktive Intelligenz; grĂŒn = Balance, Heilung und neues Wachstum; blau = Kommunikation und Wiederbelebung; tĂŒrkis = Reinigung und Wertschaffung ...), wĂ€hrend die Form die TĂ€tigkeit der Energie kennzeichnet
 wie die Energie (“in welcher Form”) tĂ€tig werden soll
 (z.B. der WĂŒrfel stabilisiert die Energie , die Kugel sorgt fĂŒr grenzenloses Fließen, die Pyramide bewahrt, kultiviert und integriert...).

Soll heißen:

  

= stabilisiert AktivitÀt, schrÀnkt TÀtigkeit ein

= stabilisiert Klarheit, legt Organisation fest

= stabilisiert Kommunikation, verdichtet VitalitÀt

= bewahrt AktivitÀt, integriert TÀtigkeit

= bewahrt Balance, integriert Wachstum

= bewahrt Wert, kultiviert Wert

Statt also unsere negativen Konditionierungen, Negativ-Programmierungen, krankmachenden GlaubenssĂ€tzen in bekannter Manier mit positiven Affirmationen zu bearbeiten, indem wir mit sehr mĂŒhsamer und ausdauernder Übung solche neuen Affirmationen unserem Unterbewusstsein quasi „einblĂ€uen“ – ist es mit diesen „Lichtsprache“-Bausteinen, bzw. mit dieser direkten Feinstoffprogrammierung gar nicht mehr mĂŒhsam, uns eine Neuordnung fĂŒr unsere Feinstoffkörper „zu besorgen“, in dem wir diese Lichtsprache z.B. selber erlernen, oder uns ein so genanntes Grid  (Raster, Gitter, Netz, Matrix) schreiben/kreieren/erstellen lassen.

Es gibt die Möglichkeit ein 7förmiges Grid zu benutzen, um unser gesamtes persönliches Feinstoff-Feld neu auszurichten oder damit auf die Energie von Orten und Objekten positiven Einfluss zu nehmen (z.B. auf die Energie unserer Wohnung oder unseres Arbeitszimmers
 oder unseres Amuletts.

Oder wir können einen 49förmigen Lichtsprache-Grid zielgerichtet fĂŒr jedes erdenkliche Vorhaben einsetzen
 fĂŒr den Zugewinn an körperlicher Gesundheit oder SELBST-Wert oder fĂŒr andere angestrebte psychische Eigenschaften bis hin zur optimalen Logistik unserer Bildung, Wohnung, Arbeit und Geld!

So sieht z. B. ein persönliches 7förmiges Lichtsprache-Grid fĂŒr eine Person aus:

 

 

Und so sieht z. B. ein 49förmiges Lichtsprache-Grid fĂŒr den Zugewinn an emotionaler SouverĂ€nitĂ€t aus:

Da der Ausgleich von Nehmen und Geben ein universelles Gesetz ist, sollten wir - wann immer wir einen Grid fĂŒr uns schreiben bzw. kreieren (lassen) - auch etwas fĂŒr das Wohlergehen der Gemeinschaft tun, in dem wir ein Lichtsprache-Gemeinschafts-Grid schreiben/kreieren/erstellen, wie etwa zur Erhöhung des Umweltbewusstseins...

...oder ein Lichtsprache-Gemeinschafts-Grid fĂŒr die Gesundheit...

.....oder ein Lichtsprache-Gemeinschafts-Grid bezĂŒglich der Chemtrails...

Noch viel mehr zur Lichtsprache und den Lichtsprache-Grids siehe das Buch von Gabriele S. Bodmer.

Bei Interesse siehe auch die Anleitung zu meinem Grid-Zeichnungs-Programm fĂŒr 7er und 49er Grids (Level II).
 Grid-Zeichnungsprogramm fĂŒr 7er und 49erGrids (Level II)

 

LITERATURLISTE III
 

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